Deaf Aid - Shreds Of Insanity

Review

KURZ NOTIERT

Ihr zweites Album namens „Shreds Of Insanity“ legen uns die Freiburger Drescher DEAF AID in diesen Tagen ins CD-Regal unseres Vertrauens. Dass seit dem letzten Album „Pictured Pain“ ganze sieben Jahre ins Land gezogen sind und somit genügend Zeit war, sich dem neuen Material zu widmen, ist dem Zweitwerk des Fünfers anzuhören. Denn kein Ton auf Rundling numero zwo wirkt deplaziert – bei „Shreds Of Insanity“ handelt es sich um ein ausgegorenes und von Anfang bis Ende durchdachtes Album. Die Mischung aus groovendem Death Metal mit US-amerikanischer Schlagseite (eher SIX FEET UNDER als OBITUARY) und nicht weniger groovendem Thrash der Neunziger (eher MACHINE HEAD als PANTERA) wirkt rund, die einzelnen Teile des Stil-Potpourris sind sinnvoll und ohne auffallende Schnittstellen zusammengefügt. Und vor allem macht das, was DEAF AID uns da präsentieren, gehörig Spaß: der brutal stampfende Opener „Walking Dead“, der flottere Titeltrack, „Step Into Nothingness“ mit seinen bizarren Anklängen im Refrain – toll! Einzig mit den drei deutschsprachigen Stücken „Amok“, „Hass“ und „Der Erloeser“ wird der Verfasser dieser Zeilen nicht ganz warm – damit und mit der Tatsache, dass ein echter Höhepunkt auf „Shreds Of Insanity“ fehlt. Trotzdem ein ordentlicher Groove-Brocken, den DEAF AID uns da serviert haben!

26.02.2015

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