Decaying Days - The Unknown Beyond

Review

Dreieinhalb Jahre nach ihrem Debüt „The Fire Of A Thousand Suns“ präsentieren DECAYING DAYS nun den Nachfolger und Zweitling „The Unknown Beyond“. Die Melodic Deather aus Münster orientierten sich zu Beginn ihres Schaffens ganz klar am melancholischen Melodeath der Marke Finnland. Dieser Stil ist auch auf „The Unknown Beyond“ noch deutlich hörbar, wurde aber durch andere Elemente erweitert. So wird auch die insgesamt melancholische Grundstimmung des Albums um weitere Eindrücke ergänzt. Teilweise etwas moderner, teilweise etwas progressiver und stellenweise auch ein klein wenig kitschiger geht es hier nun zu.

DECAYING DAYS starten mit Bewährtem

Mit atmosphärischen Synths mit ’spacigem‘ Vibe beginnen DECAYING DAYS den Opener „Aeons Of Slumber“. Nach einem Cut geht es eher gemächlich, death-doomig los. So weit also erst mal keine Überraschungen, wenn man das Vorgängeralbum kennt. „A Distant Memory“ steigt dagegen moderner und mit einem gewissen Groove ein, bietet einen, wenn auch kurzen, technischen Ausflug und wechselt mit einem langsamen, düsteren Instrumentalpart dann völlig die Stimmung. Das Stück kann gut und gerne als Anspieltipp genannt werden, auch wenn das Solo vielleicht ein wenig kitschig für den Track geraten ist. Vor allem mit seiner Melodie überzeugt auch der Folgesong „Into Your Eyes“.

„The Unknown Beyond“ – stellenweise durchwachsen

Im Folgenden beginnt „The Unknown Beyond“ stellenweise zu schwächeln. „Reflections“ fällt deutlich schaler aus, hat aber ein recht cooles Finale. Nach „Embracing Solitude“, einem Instrumental mit großzügigem Einsatz der Akustikgitarre, lassen DECAYING DAYS mit „Falling Down“ noch mal positiv aufhorchen. Der Titeltrack „The Unknown Beyond“ ist leider recht durchwachsen geraten. Der Einstieg mit teils mehrstimmigem Klargesang greift tief in die Kitschkiste und ist gesanglich auch nicht unbedingt überzeugend. Bei den sonst sehr angenehmen Vocals auf dem Album umso enttäuschender. Der Track mausert sich ein Stück weit mit einem treibenden Part und einem starken Finale. Letzteres ist eine der Stärken von DECAYING DAYS, und sie reißen den ein oder anderen Schnitzer so oft wieder raus. Hinter seinem Vorgänger bleibt „The Unknown Beyond“ aber trotzdem zurück.

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22.11.2020

headbanging herbivore with a camera

Der metal.de Serviervorschlag

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