Embryonic Autopsy - Rise Of The Mutated

Review

EMBRYONIC AUTOPSY aus Chicago sind eine Band, die man eigentlich in den Untiefen von Labels wie Comatose Music oder Unmatched Brutality einordnen müsste, ohne Aussicht darauf, jemals die Nischenposition in dritter oder gar vierter Reihe zu verlassen. Stattdessen erfährt das Quartett mit seinem dritten Album „Rise Of The Mutated“ und als „schwarzes Schaf“ im Stall von Massacre Records ordentlich Promotion. Dazu inhaltliche Unterstützung von Death-Metal-Ikonen wie James Murphy (u.a. Ex-DEATH oder –OBITUARY) und Terrance Hobbs (SUFFOCATION), wobei man sich wirklich fragt, weshalb sich derart hochgelobte Musiker für solche Belanglosigkeiten hergeben.

Hochgelobte Belanglosigkeiten

Schon der Vorgänger „Origins Of The Deformed“ hatte neben vielerlei Geschnetzel, insbesondere auch einige feine Soli am Start, die man auch auf „Rise Of The Mutated“ in ähnlicher Qualität wiederfindet. Sich jeweils bis dahin durchzubeißen, ist aber keine einfache Aufgabe, denn der erste mächtige Gatekeeper wartet in Form des ultrapappigen Sounds. Die Drums von Marco Fimbres sind schlicht und ergreifend eine Zumutung und die digitale Entmenschlichung einer Handwerksfähigkeit par excellence.

Dazu kommt des sehr vordergründig abgemischte Geröchel des hauptamtlichen Alternative-Rockers Tim King (SOIL), das einerseits schlichtweg nicht sonderlich gut ist und auf der anderen Seite die einen oder anderen Leads schluckt. Diese bilden nämlich mit ihrem US-Ansatz (z.B. „Feasting Upon The Rotted Uterus“) eine funktionsfähige Basis, die allerdings durch den Plastiksound lediglich unter Kopfhörern durchglimmt. Auf der anderen Seite gibt es dann allerdings solche nach neuen SIX FEET UNDER müffelnde Verbrechen wie „Beheading The Infertile Surrogate“, die gute Ansätze im Keim ersticken.

Gute Leads und Plastiksound

Die US-Amerikaner schaffen es mit ihrem dritten Album „Rise Of The Mutated“ nur bedingt, eine Verbesserung im Vergleich zu den letzten Machwerken zu erzielen. Das ist zwar alles fernab irgendwelcher Katastrophen, doch die selbst gelegten Stolpersteine entfalten ihre Wirkung. So bleibt ein eher bemühter Versuch nach einem fetzigen Brutal-Death-Metal-Album, das zwischen Zeitgeist und klassischem Riffing keine Nischen findet, sondern in Zwischenräume fällt, die wenig Anreize bieten.

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31.05.2026

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Embryonic Autopsy auf Tour

03.06. - 06.06.26Mystic Festival 2026 (Festival)A.A. Williams, Acid King, Allt, Anthrax, Arð, Avralize, Behemoth, Belphegor, Benediction, Black Label Society, Black Tusk, Blackgold, Blood Incantation, Blood Vulture, Bloodywood, Bölzer, Carach Angren, Carpenter Brut, Caskets, Cavalera, Cisnienie, Coroner, Corrosion Of Conformity, Czerń, Damnation, Death To All, Decapitated, Der Weg Einer Freiheit, Disharmonic Orchestra, Djerv, Dola, Down, Eihwar, Electric Wizard, Embryonic Autopsy, Escuela Grind, Evergrey, Eyehategod, Forbidden, Frontside, Frog Leap, Fulci, Gaahls Wyrd, Gatecreeper, Grave, Harakiri For The Sky, H.exe, Hostia, Hulder, Ice Nine Kills, Kanonenfieber, Kent Osborne, Knife Bride, Kublai Khan, Letlive, Marduk, Martyrdöd, Master Boot Record, Mastodon, Megadeth, Monkey3, Neckbreakker (ex-Nakkeknaekker), Neptunian Maximalism, Noctem, Overkill, Pain, Priest, Primordial, Psychonaut (BE), Quantum Trio, Return To Dust, Rotting Christ, Saxon, Scour, Septicflesh, Severe Torture, Seth, Shining (NO), Six Feet Under, Soilent Green, Static-X, The Gathering, Thrown, Tides From Nebula, Today Is The Day, Truckfighters, Unleashed, Vianova, Winterfylleth, Yoth Iria und ZetraGdańsk Shipyard, Danzig

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