Emil Bulls - The Black Path

Review

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Es war 2001, der Nu Metal begann zu boomen und die EMIL BULLS schienen, wie zeitgleich so viele weitere deutsche Bands, plötzlich aus dem Nirgendwo aufzutauchen. Wenn ich es mir recht überlege war das damals aktuelle Album „Angel Delivery Service“ vielleicht eines der wenigen, das die Popularität rechtfertigen konnte. Brachial tieftönende Riffs, keine Scheu vor elektronischen Experimenten und eine Stimme, die durch ihre Zerbrechlichkeit an Chino von den DEFTONES erinnerte. Manches davon ist noch immer vorhanden, doch die Münchener Band ist in der Zwischenzeit deutlich gereift.

Auch wenn man die Gitarren in den Keller stimmt und mit einer Breitwand aus eher simplen Riffs agiert, bleibt noch sehr viel Raum für Ideen. Das wissen auch die EMIL BULLS und schicken sich an, genau das mit Liebe zum Detail umzusetzen. Zu dem Nu Metal, wenn er denn überhaupt noch vorhanden ist, gesellen sich inzwischen gerne Thrash und Metalcore in einer durchschlagenden Mixtur.

Durchweg variabel präsentieren sich die EMIL BULLS im Jahr 2008. Angefangen beim Gesang, der souverän zwischen melodischen Tönen und derbem Shouting wechselt, bis zu den durchschlagenden Riffs, die auch gerne ein überraschend schnelles Tempo vorlegen. Die Songs machen einen intelligenten, ausgereiften Eindruck und lassen trotzdem noch anständig die Wände wackeln.

So bekommt man mit „The Black Path“ ein Album, das sicher nur wenige deutsche Bands vorlegen könnten. Auch nach mehrmaligem Durchlauf lassen sich immer wieder Einzelheiten entdecken, die zuvor unbemerkt blieben, was ein langfristiges Hörvergnügen verspricht. Falls das der Stil ist, mit dem die Band sich selbst gefunden hat, können wir noch mit wesentlich größeren Taten rechnen. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass die EMIL BULLS auch in Zukunft nicht berechenbarer sein werden, als sie es heute sind.

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07.04.2008

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