Eskimo Callboy - Rehab

Review

Galerie mit 20 Bildern: Eskimo Callboy auf dem Knockdown Festival 2019

It’s the call of the Callboys again. Der ESKIMO CALLBOYs und Hölle, diesmal haben sie es sich offensichtlich nicht einfach gemacht. Mit Druck von außen, Druck von innen, gilt „Rehab“,welches seit dem 01.11.2019 über den Ladentisch gezogen wird, für die Band vor allem für eines: Druck ablassen. Als Zeichen der Rehabilitation, der entsprechend gewählte Name für den Release. Als Zeichen dafür, dass man sicherlich auf die Meinung von außen hören KÖNNTE, es jedoch am Ende des Tages auf die Meinung des harten Kernes ankommt.

They tried to make me go to rehab

„Take Me To Rehab“ heißt es da lieblich säuselnd im Titeltrack in den ersten Sekunden und breitet sich dann im weiteren Verlauf zu einem klassischen Callboy-Klangteppich aus elektronischen Elementen und Metalcore-Attitüden aus. Zeigt aber deutlich in seinen Zwischentönen, dass die Jungs nicht immer Bock auf Spaßtruppe haben. Die durchsickerten, düsteren Töne vermischen sich mit einer schmissigen Melodik. Bittersüß im Abgang. Anders, aber gut anders.

„Supernova“ mit seinen Clappings und zackigen Drumplay ist dagegegen eindeutig der Cheer-Up-Song der Platte. Mit einer fröhlichen Melodie und dem interessanten Einsatz von Bläsern bleibt alles herrlich sweet im Ohr kleben. Von böser und ernster zu etwas fluffiger.

ESKIMO CALLBOY: Nicht immer Bock auf Spaßtruppe

Wenn ESKIMO CALLBOY eines können, dann den gekonnten Stilwechsel. „Rehab“ hält sich da nicht an Regeln. Konventionen. Rahmenrichtlinien. Ehm nein. Heute nicht. Wir mischen Rocksound und Dub-Elemente mit Synthesiser und Blaskapelle.

Der Beweis folgt auf dem Fuße mit „Nice Boi“, welcher im Grund seines Herzens den deutlichen ESKIMO CALLBOY-Stempel trägt, aber nochmal ordentlich Schub durch HipHop-Beat und am Mikrofon geil eskalierender Screaming-Stimme bekommt. So muss das. Krawall mit Anlauf.

„Rehab“: Den Stiefel durchgezogen

Mit „Rehab“ wollen die Castrop-Rauxeler erneut zeigen, dass diese ganze Sache ihr Stiefel ist, den sie eben auf ihre Art durchziehen und wenn dieser dabei die Ärsche derer trifft, die es nicht verstehen, dann soll es eben so sein.

„Rehab“ hat damit deutlich mehr Ecken und Kanten als sein Vorgänger und haut alles an Facetten auf den Tisch, was diese Band zu bieten hat. Überladen? Sicherlich. Ab und an. Deshalb auch die Abstriche in der Endhaltungsnote. Aber ESKIMOS tun eben was ESKIMOS tun wollen und das ist unterm Strich gesagt auch ganz gut so.

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06.12.2019

It`s all about the he said, she said bullshit.

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13.08. - 15.08.20Reload Festival 2020Amon Amarth, As I Lay Dying, I Prevail, Eskimo Callboy, Gloryhammer, Fever 333, Static-X, Dark Tranquillity, Jinjer, Lacuna Coil, Life Of Agony, Phil Campbell and the Bastard Sons, Perkele, Smoke Blow, Die Kassierer, Terror, Russkaja, The Black Dahlia Murder, Tankard, Darkest Hour, Pro-Pain, Stray From The Path, Heavysaurus, Watch Out Stampede, Mr. Irish Bastard, Grave Pleasures, Our Hollow Our Home, Cypecore, Sibiir, Dirty Shirt, Black Inhale, Crushing Caspars, Tears For Beers, Emily Falls, Controversial und PlainrideReload Festival, Sulingen, Sulingen

3 Kommentare zu Eskimo Callboy - Rehab

    1. ClutchNixon sagt:

      Ist daa eine Verbalinjurie?

  1. nili68 sagt:

    Album des Jahres!! Ich schmeiss alles andere weg, um mich ohne Ablenkung diesem monolithischen Meisterwerk widmen zu können. FTW!!!