Happy Days - En enfer, J'ai Régné

Review

HAPPY DAYS sind seit 2004 aktiv und haben seitdem fünf Alben und zahlreiche Demo- und Split-Veröffentlichungen herausgebracht. Die Konstante ist Frontmann A. Morbid, welcher die Band einst als typisches One-Man-Projekt mit glasklarer DSBM-Ausrichtung gründete und seitdem zur Band  mit internationaler Besetzung umgebaut hat.

„En enfer, J’ai Régné“ ist ein Album für alte und neue Hörer

Die Geschichte von HAPPY DAYS weist damit zahlreiche Parallelen zu anderen DSBM-Bands auf. Zunächst als rudimentäres Projekt mit einfachsten technischen Mittel gestartet, erlebt die Musik in den späteren Veröffentlichungen eine starke technische und kompositorische Entwicklung. Dieser Umstand wird besonders deutlich, wenn der Hörer „Don’t Go“ vom dritten HAPPY DAYS-Album „Happiness Stops Here…“ (2009) mit der neu eingespielte Version „Ne me quitte pas (dont go)“ auf „En enfer, J’ai Régné“ vergleicht. Zwischen diesen beiden Versionen scheinen Welten zu liegen, der große musikalische Fortschritt ist offensichtlich.

Dennoch sollten auch Fans des früheren Lo-Fi-Ansatzes auf „En enfer, J’ai Régné“ nicht vollständig verloren gehen. Denn obwohl das Album technisch ausgefeilt und mit einigen musikalischen Einflüssen erweitert wurde, trägt die Musik noch immer die Signatur der früheren Tage. Zudem sind die Grundthemen der Band und die melancholische Stimmung selbstverständlich unverändert geblieben.

HAPPY DAYS machen den Schritt nach vorne

A. Morbid gründete die Band im zarten Alter von 15 Jahren als Bedroom-Black-Metal. Mit dem sechsten Album „En enfer, J’ai Régné“  liefern HAPPY DAYS nun mit Sicherheit ihr reifstes und bestes Album der fast zwanzigjährigen Bandgeschichte ab. Die Transformation zu einer vollwertigen Band ist damit überzeugend veredelt worden.

06.03.2023

Stellv. Chefredakteur

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