Impius Mundi - Decem

Review

„Decem“ ist das dritte Album der Mittelalter-Rock-Band IMPIUS MUNDI und lädt zum Tanzen ein. Die Musik der Band macht Laune und die Musiker wissen, wie man unterhält. Selbst die Balladen in ihrem Werk lassen den Hörer das Tanzbein schwingen. Doch können sie sich auch von all den anderen guten Bands ihres Genres abheben?

„Verdammt sein“ beginnt mit vielen unverständlichen Flüsterstimmen, bis der Titel ordentlich losprescht. Von Anfang bis Ende drosseln IMPIUS MUNDI ihre Geschwindigkeit nicht und somit hat „Verdammt Sein“ das Potential ein ordentlicher Live-Kracher zu werden. So schnell lässt der Song niemanden mehr los. „Feuertanz“ startet mit einem starken Gitarrensound und Dudelsack sowie Geige geben sich darauf ein Stelldichein mit ordentlich Power.

Im Verlauf des gesamten Klangwerkes kommen weder die Geige noch der Dudelsack zu kurz und übermitteln den mittelalterlichen Charme. Sänger Hannes hat eine markante und kraftvolle Stimme, die dem Album einen unheilvollen Touch verleiht. Er unterstreicht mit seinem Können die Intrumente in überzeugender Weise und gibt den Songs ihr gewisses Etwas. Die Powerballaden „Michael Kohlhaas“ und „Augenblick“ setzen ihre ganz eigenen Duftnoten – man möchte als Hörer die Augen schließen um diesen schönen Tönen ungestört zu lauschen. Die Geige gibt den beiden Titeln seine verträumte Ader und man schwelgt in Gedanken an die schönsten und unbeschwertesten Momente des Lebens.

Ganz Klar: IMPIUS MUNDI haben mit „Decem“ eine würdige Platte am Start. Songs wie „Verdammt Sein“ und „Egal“ haben Hymnen-Potential. Also, Freunde des Mittelalters – hebt eure Metkrüge, erfreut euch an „Decem“ und genießt den Moment!

24.12.2015

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