Krush - Krush

Review

Laut, schnell, hart. Nähmaschinengetacker aus den Niederlanden. Explosionen. Uffta-Uffta. Drei und ein halber Akkord pro Song. Reduktion. Nix für Weicheier. Altes NAPALM DEATH-Konzept, aber weniger kompliziert. Wut auf alle Probleme der Menschheit. Manchmal sogar epische, nicht enden wollende Songs, die die 2-Minuten-Marke sprengen. Meistens halb so lang. Auf den Punkt. Mooooooment – “G.O.D. – Guns.Oil.Drugs“ ist eine Atempause, und noch dazu genau in der Mitte des Albums. Stimmengewirr, langsames, bedrohliches Gitarrenfeedback über Stampf-Drums.

Jetzt aber wieder Vollgas! Das Gewitter draußen kann gar nix gegen KRUSH. Punk-Attitüde, Stinkefinger und so. Laut aufdrehen, sonst scheiße. Von A bis Z hören, sonst zu kurz. Langsam sind sonst nur Einleitungen zu Songs. Dann wieder schnell und kurz. So wie hier die Sätze. Abgedroschen? Klar, Crust/Grind auch. Eingedroschen wird auf Gesellschaft und Nasenbeine. Tod dem Kommerz und den Trommelfellen. Es leben die Felle der Trommeln! Die sind auch tot nach einer halben Stunde, hatten aber zumindest ein erfülltes und knackiges Leben…

Crustgrind wie er sein soll.

30.04.2010

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