Methadrone - Sterility

Review

Mit einer neuen Scheibe steht Craig Pillard von METHADRONE auf der Matte: „Sterility“ nennt sich das neueste Werk des Ambient- und Elektronik-Musikers aus New Jersey, der dieses Mal Unterstützung für den Gesang von David Galas bekommen hat.

Vergleicht man „Sterility“ mit vorangegangenen Alben, so ist es ein wenig ruhiger geworden: Weniger Verzerrrung, langsamer, ruhigere Klangfarben und vielleicht sogar bequemer zu hörende Schleifen. Natürlich hört man die Marke METHADRONE auch hier wieder unverkennbar heraus, was sich vor allem im langatmigen und sperrigen Aufbau der Stücke niederschlägt, seinen Ursprung aber auch darin hat, dass Herr Pillard in diesem Projekt generell nicht allzuviele Ideen unterbringt. Die meisten Harmonien, Rhythmen oder Klangfarben hat man bei METHADRONE schonmal gehört, sei es auf früheren Veröffentlichungen oder im Verlaufe der knappen Stunde der weitläufigen Reise. Echte, tiefe Atmosphäre stellt sich so nur im Ansatz ein, denn auch die schönen Ideen (sofern man sie nicht von anderen METHADRONE-Scheiben kennt) werden mit der Zeit ziemlich ausgetreten und verlieren so viel von ihrem Reiz.
Wenig Neues unter dem Himmel also und ein Grund, „Sterility“ nicht allzuviel Bedeutung beizumessen, auch wenn der Amerikaner wieder ziemlich soliden Ambient abgeliefert hat.

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10.05.2008

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