Presence Of Mind - To Set Out On The Light

Review

Die Damen scheinen im Gegensatz zu vielen ihrer männlichen Kollegen mehr Durchhaltevermögen zu zeigen. Denn zu viel Zeit ließ man nicht verstreichen und schob dem Debüt „Finding Home“ gleich den nächsten Longplayer nach.
Ich muss gestehen, dass bereits der erste Gehversuch sehr ansprechend war und mit seinen rauen, nicht immer ganz durchgestylten, Songs durchaus aus dem Debüt-Dickicht hervorragte. So viel zur Geschichte.
Und siehe da auch mit dem aktuellen Scheibchen „To Set Out On The Light“ konnte man da anknüpfen, wo man mit dem Vorgänger geschlossen hatte. Was gleich zu Beginn auffällt ist die wesentlich druckvollere Produktion, die den Songs den nötigen Unterbau verleiht. Musikalisch hat sich hingegen wenig getan. Das Quartett setzt nach wie vor auf moderne Alternative Klänge, lässt jedoch fast gänzlich von den expressiven Tiefen des Vorgängers ab. Eigentlich sehr schade, da es genau dieser Tiefgang war, der die Damen so nachhaltig hat wirken lassen. Es ist außer Frage, dass man technisch einen deutlichen Fortschritt auf der Habens-Seite verbuchen kann, allerdings fehlt etwas die Unbekümmertheit des Debüts.
Was schlussendlich über bleibt ist ein Album, das sich leider dem alternativen Gros zu sehr anpasst und etwas die Variabilität vermissen lässt. Trotzdem ist die Band auf einem guten Weg und besitzt das Potenzial auf dem viel zitierten dritten Album Spontaneität, Vielseitigkeit und emotionale Dichte zu vereinen, um damit richtig durchzustarten.

09.04.2007

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