Punishable Act - X

Review

Wenig überraschend ist „X“ PUNISHABLE ACTs zehnte Veröffentlichung. Überraschend ist eher, dass die Berliner dabei auch die „Where It Came From“-EP von 1998 und die „From The Heart To The Crowd 1993 – 2006“-Best Of von 2006 mitgerechnet haben müssen. Zusätzlich können die fünf Jungs noch die 25 Jahre des Bandnamens feiern. Blickt man genauer zurück, spielen die Herren schon seit 1985 unter anderen Namen zusammen.

25 Jahre PUNISHABLE ACT

Mit so einer Historie ist es wenig verwunderlich, dass PUNISHABLE ACT ihrem Stil treu geblieben sind und nach wie vor Hardcore präsentieren. „X“ ist eine super produzierte Scheibe geworden, deren Songs sofort in Ohr und Tanzbein gehen. Sitzen bleiben unmöglich und nach dem zweiten Durchlauf kann man die Refrains mitgrölen. Und wie heißt es in „Cross The Styles“? „Old School, New School, Hardcore, Metalcore – Cross the styles, everybody on the dancefloor.“ Mit „Jump Around“ hat sich sogar ein Crossover-Stück mit ordentlich Gescratche auf den Turntables eingeschlichen.

„X“ ist das achte Album, aber die zehnte Veröffentlichung

25 Jahre Bandgeschichte, da kann man auch nicht mehr darüber singen tough zu sein und auf dicke Hose machen. Nach 25 Jahren Bandgeschichte entstehen Songs wie „My Therapy“, in denen die eigene Geschichte verarbeitet wird und der große Wandel im Leben an der Geburt der Tochter festgemacht wird. Außerdem werden alle Eltern daran erinnert ihre Kinder zu lieben und alles dafür zu geben ihnen ein gutes Leben zu bereiten. „Unsere Werte“ ist ein weiterer Song, der die positiven Aspekte des Lebens hochhält und fordert für Gleichheit, Gerechtigkeit und Freiheit einzutreten.

PUNISHABLE ACT liefern mit „X“ das abwechslungsreichste und beste Album der Bandgeschichte ab. Sie zeigen, dass sie zum alten Eisen gehören, aber noch lange nicht rosten und immer noch musikalisch und lyrisch etwas zu sagen haben. Ob sie jetzt weitere 25 Jahre als Band durchhalten werden, darf angezweifelt werden, unmöglich ist das aber nicht.

24.09.2018

Schuld ist man immer nur selbst, alles andere ist Feigheit.

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