Scar Of The Sun - Inertia

Review

Galerie mit 19 Bildern: Scar Of The Sun - Into Darkness 2012

SCAR OF THE SUN veröffentlichen den Nachfolger von “In Flood“ aus dem Jahre 2016 mit Namen “Inertia“. Der 2016er Output punktete in der metal.de Redaktion nicht wirklich. Mit dem neuen Album ging auch ein Wechsel des Labels einher. Für die Truppe aus Griechenland ging es vom italienischen Scarlet Records nach Österreich zu Napalm Records. Das ein großes Label nicht zwingend eine Steigerung der Qualität mit sich bringt, ist nicht neu und am Beispiel von CREMATORY und “Unbroken“ nachzulesen.

Inertia auf den Spuren von CREMATORY?

Die Bandbesetzung hat sich im Vorgängerscheibe nicht verändert und nach dem instrumentalen Intro gibt es mit “Inertia“ typischen Modern Metal, viel Eingängigkeit mit einem gewöhnungsbedürftigen gutturalen Gesang, welcher im Background clean unterstützt wird. In diesem Rhythmus geht es mit “I Am The Circle“ weiter. Der Fokus auf Melodie bleibt, sonst ändert sich der Sound zu modernen Dark Metal bei “Quantum Leap Zero I: Torque Control“, es wird klar gesungen und im Refrain guttural. Der zweite Part legt an Härtegrad zu und wabert zwischen Modern Metal und Core.

“Oxygen“ mischt kitschige Gothic-Elemente zum bisherigen Style. Der Gesang wird eher poppig als rockig und so gibt es den ersten Ausfall auf dem Werk zu verzeichnen. “The Fallible Experiment“ bleibt beim Gothic-Sound, dazu kommen die bekannten cleanen und gutturalen Vocals, die poppigen Töne und Sequenzen geben der Nummer den Rest. “Quantum Leap Zero III: Thrust“ behält die poppigen Klänge, verlässt den Dark Rock/Gothic Pfad und beglückt den Hörer mit kommerziell orientierten Modern Metal. “Singularity Collapse“ verbindet den Dark Rock mit dem Modern-Metal-Sound, “Zenith To Minos“ kommt nach einem dunklen, balladesken Intro überraschend gradlinig rüber, der unnötige Schnickschnack mit Klargesang und Rhythmuswechsel im hinteren Teil macht aus dem bis dahin recht gut zu hörenden Track den bekannten Einheitsbrei. Mit “Anastasis“ endet das dritte Langeisen der Griechen, wie der Vorgänger läuft der Track zunächst gut hörbar mit gutturalem Gesang an, der hintere Part erhält einige unnötige Sequenzen, sodass auch das Ding nicht punktet.

Kommerzielle Orientierung verringert den Hörgenuss

SCAR OF THE SUN kommen bei “Inertia“ mit dem großen Fangnetz und möchten möglichst eine breite Kundschaft ansprechen. Irgendwo zwischen Gothic/Dark Rock und Modern Metal unterwegs wird vor allem auf Melodie und leichte Verdaubarkeit geachtet. So kommen viele Songs kitschig rüber und werden austauschbar. Erhielt das 2016er Langeisen schon wenig Zuspruch bezüglich der kommerziellen Orientierung, geht das Quintett den Weg konsequent weiter und wandelt auf den Spuren einer nicht ganz unbekannten Band aus Deutschland, welche beim gleichen Label unter Vertrag steht.

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07.05.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

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