Skeleton Pit - Lust To Lynch

Review

Galerie mit 12 Bildern: Skeleton Pit - Live 2017 in Aalen

SKELETON PIT verspüren eine „Lust To Lynch“. Auf ihrem neuen Album äußert sie sich in Form von knackigem Thrash Metal, der seine Wurzeln ganz klar in der San Francisco Bay Area hat.

SKELETON PIT haben eine klare Formel

Dass die Band tatsächlich aus dem beschaulichen Aalen kommt, lässt sich beim Genuss der Platte zu keiner Sekunde erahnen. Hier schreit alles nach TESTAMENT, EXODUS und DEATH ANGEL. Verglichen mit dem Vorgänger „Chaos At The Mosh-Reactor“ folgen SKELETON PIT stilistisch also der Formel „weiter so“. Experimente brauchen Fans nicht befürchten.

Umgekehrt heißt das aber noch lange nicht, dass die Songs auf „Lust To Lynch“ abgegriffen oder gar uninspiriert klängen. Ganz im Gegenteil. „Skull Splitting Attack“ etwa verdient sich seinen martialischen Titel mit Nackenbrecher-Grooves und fiesen Mid-Tempo-Riffs. Genau zum richtigen Zeitpunkt wechselt die Band in High-Speed-Gefilde.

In der chromatischen Gitarrenarbeit von „Thrashorcism“ scheinen derweil SLAYER durch. Der an OVERKILL erinnernde Mittelteil fräst sich augenblicklich in die Gehörgänge. Die Shouts von Frontmann und Gitarrist Patrick Options würden hingegen auch wunderbar in einer Hardcore-Band funktionieren. So mixen sich SKELETON PIT aus an sich sehr offensichtlich Einflüssen einen ganz eigenen Thrash-Cocktail.

„Lust To Lynch“ ballert

Der kommt zudem noch mit einer äußerst fetten Produktion daher. Die Aufnahmen führte die Band in Eigenregie durch. Mix und Mastering übernahm anschließend Marcel Kühn in seinem Clydefrog Studio. Der dabei entstandene Sound braucht sich hinter aktuellen Platte von etablierten Acts nicht verstecken. „Lust To Lynch“ tönt druckvoll aber auch lebendig und niemals klinisch aus den Boxen.

Halten wir also fest: SKELETON PIT folgen einer allseits bekannten Formel, die sie auf ihrer ersten Platte schon fast genauso abgespult haben. Aber verdammt nochmal, bei so stilsicherem Songwriting und technischer Präzision macht das einfach immer noch ebenso viel Laune wie beim ersten Mal. Also packt die weißen Turnschuhen aus, dreht alle Regler auf elf und legt „Lust To Lynch“ in die Anlage. Ihre werdet es nicht bereuen.

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23.10.2020

"Irgendeiner wartet immer."

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