Suicidal Angels - Years Of Aggression

Review

Galerie mit 21 Bildern: Suicidal Angels - Ruhrpott Metal Meeting 2018

Drei lange Jahre mussten Fans auf das siebte Album der SUICIDAL ANGELS warten. Untätig war die Band rund um Frontmann Nick Melissourgos selbstverständlich nicht. Zahllose Konzerte rund um den gesamten Erdball hielten die Musiker auf Trab. Im Spätsommer des vergangenen Jahres fand die Combo trotzdem Zeit, um „Years Of Aggression“ einzuprügeln.

Alles beim Alten bei SUICIDAL ANGELS?

Wie gewohnt stammt das Splatter-Artwork von Ed Repka. Der setzt den optischen Stil der vorherigen SUICIDAL ANGELS-Platten nahtlos fort. Ein Blick auf die Tracklist lässt gleiches für die Musik vermuten.

„Endless War“, „Born Of Hate“, „Bloody Ground“ – könnte alles aus einem Generator für Thrash-Metal-Songtitel stammen. Der erste Song prescht dann auch mit den Band-tpyischen Stakkato-Riffs in Höchstgeschwindigkeit vorneweg. Nichts Neues also bei den Griechen?

„Years Of Aggression“ – unerwartet melodisch

Falsch gedacht, denn der erste Eindruck von „Years Of Aggression“ trügt. Schon „Born Of Hate“ überrascht mit seinem melodischen Riffing. Hier denken SUICIDAL ANGELS einige Ansätze, die sich bereits auf „Bloodbath“ abgezeichnet hatten, endlich konsequent zu Ende.

Gleiches gilt für den Titelsong. Dessen zweistimmige Lead-Gitarren erinnern manches Mal sogar an IRON MAIDEN. Eine solche Fülle an eingängigen Melodien wäre auf früheren Platten der Band undenkbar gewesen.

Weich geworden sind SUICIDAL ANGELS deswegen aber noch lange nicht. „Years Of Aggression“ bietet die voll Thrash-Breitseite. In „D.I.V.A.“ zermalmt die Band in weniger als drei Minuten alles, was nicht bei der auf dem Baum ist. „Order Of Death“ wiederum ist ein fieser Midtempo-Stampfer, wie er auch auf „Divide And Conquer“ hätte stehen können.

Konsequenz zahlt sich aus

Auf „Years Of Aggression“ zeigen sich SUICIDAL ANGELS von ihrer besten Seite. Mit der neue gewonnenen Abwechslung steuert die Truppe genau den Abnutzungserscheinungen entgegen, die sich spätestens auf „Division Of Blood“ bemerkbar gemacht hatten.

Die immer gleichen SLAYER-Riffs zu recyceln, ist eben kein Konzept für die Ewigkeit. Glücklicherweise hat die Band das Rechtzeitig erkannt. „Years Of Aggression“ ist vielleicht sogar die beste Platte, die SUICIDAL ANGELS bislang abgeliefert haben. Ihre musikalisch spannendste aber ist sie in jedem Fall.

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01.08.2019

"Irgendeiner wartet immer."

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3 Kommentare zu Suicidal Angels - Years Of Aggression

  1. Huetti sagt:

    Ich finde ja, der ewige Slayer-Vergleich hinkt schon seit mindestens drei Alben…
    Bereits auf der Divide and Conquer, dann auch auf der Division of Blood und überdeutlich bei den vorab veröffentlichten Songs des kommenden Albums höre ich wesentlich mehr Kreator als Slayer.

  2. Sane sagt:

    Was ich nicht verstehe ist der Status dieser Band. Natürlich ist das technisch einwandfrei gezockt und die Jungs touren sich den Arsch ab.aber sowohl live als auch auf Platte haben die einfach nix Eigenständiges, Besonderes und werden überall mit Topbewertungen beworfen. Da gibt es weitaus interessantere und eigenständigere Bands die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten..
    Genug gejammert, schlecht sind die auch nicht.

    1. BlindeGardine sagt:

      Ich schließe mich dem an. Das ist natürlich absolut saube runtergezockt, aber denen geht mMn auch jegliche Eigenständigkeit ab.