Sweet Infernal Noise - SIN

Review

SIN – Sweet Infernal Noise. Das klingt nach einem halbgaren Versuch das Akronym HIM – His Infernal Majesty zu kopieren. Doch nicht nur beim Titel hat sich die Band peinlich genau an die bereits bekannten Vorgaben gehalten, denn der Goth Metal des Quintetts klingt so altbacken und bekannt, daß man fast schon ein Zutatenraten veranstalten kann. Dabei verzettelt man sich oftmals in den eigenen Zitaten und gerät somit in den Konflikt, wie man denn nun eigentlich seine eigene Musik gestalten möchte. Seine Mischung hat man in Richtung Tristania ausgelegt, mit einem Wechseldialog zwischen männlichem und weiblichen Gesang. Dazu gesellt sich dann tatsächlich das ein oder andere HIM-orientierte Riff, aber so recht will das Ganze einfach keinen Sinn ergeben. Es fehlt an guten Songideen und einer eigenen Identität, auch die nackte Dame (die Sängerin?) auf dem Cover bestätigt den Eindruck, daß man gerne mit billiger Effekthascherei arbeitet. Auf diesem Weg wird es diese junge Band schwer haben – es gibt zuviel gleichfunktionierende Konkurrenz und zu wenig Substanz.

28.11.2002

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