Throes - Disassociation

Review

KURZ NOTIERT

Birmingham gilt geheimhin als die Metal-Geburtsstadt – vor 45 Jahren hinterließen BLACK SABBATH dort die erste fette Markierung auf der Landkarte. ANAAL NATHRAKH im Laufe der letzten Dekade immerhin eine kleine. Zumindest das möchten die ebenfalls aus der alten Industriemetropole stammenden und stilistisch ähnlichen THROES sicherlich auch. Klappt aber mit dem auf ihrem Debüt „Disassociation“ dargebotenen Hochgeschwindigkeits-Black/Death nicht so wirklich. Zwar kann man vor allem den eingestreuten schleppenden und unheilvoll surrenden Abschnitten, garniert mit etlichen Sprach-Samples, einen Anflug von desolater Ausstrahlung nicht absprechen, aber was bitte haben THROES mit dem Schlagzeug angestellt? Offenbar beabsichtigte das englische Duo, dem Taktgeber in den Sperrfeuerpassagen einen kalten, mechanischen Anstrich zu geben, doch rattert das Ding höchstens wie eine digitale Nähmaschine durch die Botanik. Was für ein Liebestöter! Dabei hätte doch ohne dieses Malheur alles einigermaßen gut werden können. Nein, nicht verstörend-brutal- oder unglaublich-fordernd-super-gut, einfach nur einigermaßen gut.

31.05.2015

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