Zeromancer - Sinners International

Review

Galerie mit 7 Bildern: Zeromancer auf dem Mera Luna Festival 2016

Es wurde etwas still um die Jungs von ZEROMANCER in den vergangenen Jahren. Zwar in Sachen Solo-/Nebenprojekten durchaus aktiv, finden sich die Norweger nun aber wieder zusammen, um mit „Sinners International“ das von vielen herbei gesehnte neue Album und somit den Nachfolger von „ZZYZX“ zu präsentieren.

ZEROMANCER bleiben dabei ihrem Stil im Prinzip treu und somit auch der musikalischen Ausrichtung irgendwo zwischen Industrial, Rock und Elektro, die auch immer wieder einen gewissen Mainstream-Touch in sich trägt. Vor allem der Beginn von „Sinners International“ ist mit dem gleichnamigen Titeltrack, sowie dem bereits bekannten „Doppelgänger I Love You“ sowie dem ebenfalls sehr eingängigen „My Little Tragedy“ ein Türöffner par excellence. Eingängige Melodien werden gemischt mit einer harmonischen Elektronik und fluffigen Gitarren, so dass man fast schon das Gefühl hat, mitsingen zu müssen. Im weiteren Verlauf werden diese eingängigen Hooklines etwas zurückgeschraubt, „I’m Yours To Lose“ und „Imaginary Friend“ gehen noch in diese Richtung, wobei jedoch schon letztgenannter Song durch deutlich intensivere Gitarrenparts dominiert wird. Auch die restlichen Songs werden zunehmend von diesen bestimmt und die durchaus angenehme Eingängigkeit der ersten Songs geht ein wenig verloren und eine zunehmende Härte nimmt Einzug in „Sinners International“. Der Sound wird „dreckiger“, die Melodik deutlich dezenter und Songs wie „Filth Noir“ oder „Two Skulls“ zeichnen sich vor allem durch einen deutlich gestiegenen Härtegrad aus.

Die einen wirds freuen, dass der eventuell glatt wirkende Eingängigkeit der ersten Songs entgegen gewirkt wird, Liebhaber selbiger werden ob der sich entwickelnden Härte eventuell ein wenig verwirrt sein. Doch letztendlich entspricht all dies dem bisher gewohnten Sound von ZEROMANCER, der schon immer diese massentauglichen und eingängigen Songs zu bieten hatte, die jedoch stets von auch sperrigeren Tracks flankiert werden. In diesem Sinne ist auch „Sinners International“ wieder eine „typische“ ZEROMANCER-Scheibe, die sich nahtlos in die bisherigen Veröffentlichungen der Skandinavier einreiht.

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14.03.2009

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