
Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche
Special
Chains! Am „Black Listed Friday“ Nr. 38 fragen wir uns: Womit kommt man am weitesten? Kettensäge? Kettenhemd? Die „6+6+6 der Woche“ geben sich seriös und kommen in Form des Kettenbriefes.
In diesem Sinne: Wenn nur 6 Leute jeweils 6 anderen den Link schicken und die dann wieder 6 …
Die 6 metallischen Kausalketten
1. „Der Gang alles Irdischen“: CARCASS → AUTOPSY → CORONER → COFFINS → GRAVE → EXHUMED
2. „GWAR wussten es schon immer“: Sonnenbrille → Make-Up → Corpsepaint → Maske → Kapuze → Dinosaurier
3. „Ziele im Leben“: Bier/Trichter → MUNICIPAL WASTE/Konzert → Euphorie/Übermut → Circle Pit/Wall Of Death → Spital/MRT → Rechtes Knie/linkes Jochbein → Bucket-List/Check
4. „Die harte Realität“: HARDCORE SUPERSTAR → LOVE/HATE → DANGEROUS TOYS → EXTREME → KIX → SLAUGHTER → ENUFF Z’NUFF
5. „Persönlichkeitsentwicklung“: Große Geschwister/Internet → Metal/Drogen → Satan/Ozzy → Sex/Gewalt → Running Free/Breaking The Chains → Hotel beim Festival/Kreuzfahrt-Konzert
6. „Geschmacksbildung“: „Enter Sandman“ → „Black Album“ → „Master Of Puppets“ → „Ride The Lightning“ → „Ride The Lightning“ → „Ride The Lightning“
Die 6 Ereignisse, die sich auf einem Festival ganz (un-)glücklich verketten werden
1. Der Typ neben deinem Zelt ist überhaupt nicht müde und erklärt seiner SABATON-Flagge zwischen 1:30 und 6:30 sehr engagiert: „Weissu wasser geilsse Bleingardiensong is? Weissudas einklich?! Wallhaaalladeliweress! Wallhaaalla! Dassogeil! Ichmachassmalan! Wallhaaalla!“
2. Deine Ohrstöpsel zeigen sich der Situation nachgerade vorsätzlich nicht gewachsen: Der eine verpisst sich früh und im Prinzip kampflos nach ganz unten in den Schlafsack, der andere verbiegt sich von vornherein so beschissen, dass er maximal ein Fledermaus-Arschloch abdichten könnte. Die bittere Wahrheit dürfte sein: Sie konnten nie irgendwas.
3. Du kippst dich mit Resten der Luftmatratze zwischen den Zähnen und versteinerter Seele bei einsetzendem Morgengrauen aus dem Zelt. Die Demontage eines Ehrenmannes. Oder bist du weiblich? Oder wer? Du weißt es nicht mehr. Der Kollege von nebenan schnarcht hemmungslos zwischen Bierdose und Organversagen. Aber auch schutzlos.
4. Du erinnerst dich an das Panzertape. Und während du versuchst, den ruckartig Erwachten mit deinem Vortrag über menschliche Kultur und die Grenzen des zivilisierten Miteinanders zu fesseln, zieht ihm das BOLT-THROWER-Demo, das du über „Die ??? und die höllische Wehrpflicht“ gespielt hast, den barbarischen Alleine-im-Märchenwald-Zahn. Vermeintlich.
5. Denn als du kurz danach noch 300 Meter entfernt die Tür des Dixies wieder öffnest, hörst du ihn schon wieder: „Wo-hohohoohh… Swiedischpäääigens … Asgaaard … Wallhaaalla! Nocheinbier!“
6. Du bist keine Spaßbremse. Die überreagierst nicht. Deine Hände sind ruhig, sie dienen der gerechten Sache. Wenn du an der Milz vorbei bist, müsste der Weg frei sein. Mit diesen modernen Zeltstangen aus Fiberglas kommt man überall durch. Sie sind ja keine Scheißsongs zur falschen Zeit oder Ohrenstöpsel.
Zur Sicherheit: Nichts gegen BLIND GUARDIAN! Echt nicht. Aber!
Die 6 Gründe für die „Man With The Chains“-EP von HELVETETS PORT
1. High Roller Records
2. Nur Vinyl
3. 45 RPM
4. Sold out fast in 2010
5. „Lightning Rod Avenger“
6. HELVETETS PORT
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Marek Protzak



















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