
Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche
Special
Dunkelheit! Bevor alles vor dem Fest zu bunt wird, steuern wir am „Black Listed Friday“ dagegen. Pünktlich zum kürzesten Tag des Jahres und der Wintersonnenwende kommen diesmal drei lichtlose Listen: Die „6+6+6 der Woche“ zu morbiden Geschichten, nächtlicher Angst und Farbfeindschaft im Cover.
Rohe Weihnacht!
Dunkelheit I: Die 6 Ugh!s in der engeren Auswahl zu den besten auf „Morbid Tales“
1. Das bei 2:43 von „Dethroned Emperor“
2. Das bei 3:16 von „Nocturnal Fear“
3. Das bei 2:05 von „Return To The Eve“
4. Das bei 0:01 von „Procreation (Of The Wicked)“
5. Das bei 0:06 von „Return To The Eve“
6. Das bei 2:10 von „Into The Crypts Of Rays“
Dunkelheit II: Die 6 jedenfalls sehr guten Ugh!s von „Nocturnal Fear“
1. Das bei 2:40
2. Das bei 2:43
3. Das bei 2:46
4. Das bei 3:16
5. Das bei 3:18
6. Das bei 1:00
Dunkelheit III: Die 6 härtesten Alben ohne Farbe
1. WINTER – „Into Darkness“
Are you ready for some darkness? Feel the darkness! Quälend langsam schleift man hier den gefrorenen Kadaver von CELTIC FROST zwischen die verseuchten Trümmer der zerbombten Stadt. Eine lustige Gruselgeschichte ist das nicht. Das erste und beste Stück akustischer Gewalt in der verheerten Schnittmenge aus Death und Doom allerdings schon. Vielleicht das härteste Album von allen. Krieg, wie ihn SABATON nicht mögen. Kein Spaß. Keine Helden. Keine Sieger. Keine weiteren Worte. (Dieser Text erschien zuerst in der Reihe„Weltschmerz. Unsere liebsten Doom-Perlen“.)
2. DARKTHRONE – „Panzerfaust“
Erneut CELTIC FROST, diesmal auf ranzigem Terpentin und Frostschutzmittel. Falsche Freunde, falsche Drogen, Hass und Größenwahn, also: keine falsche Bescheidenheit.
3. BLACK FLAG – „Everything Went Black“
„Sitting here like a loaded gun, waiting to go off, I’ve got nothing to do but shoot my mouth off … I know the world’s got problems, I’ve got problems of my own, Not the kind that can’t be solved with an atom bomb …“ („Gimmie Gimmie Gimmie“)
Mit Rollins haben BLACK FLAG das nicht mehr so nihilistisch und verzweifelt auf die Kette gekriegt. Keith Morris hat immerhin noch Drogen genommen.
4. MANTAR – „The St. Pauli Sessions“
Barbaren-Doom marodiert durch die lichtlose Black-Metal-Nacht. Ausgerechnet der Wahnsinnigste der Neandertaler entdeckt das Feuer, schwingt rußgeschwärzt die ungeschlachte Riff-Keule, faucht sich manisch die Halsschlagader entzwei, steckt seinem Schlagzeug-Mammut den Schwanz an und hat tief drinnen bestimmt keine verletzliche Seele oder Bock auf mal reden.
5. ELECTRIC WIZARD – „Dopethrone“
BLACK SABBATH entscheiden sich, auf einem ganz miesen Trip hängenzubleiben, „mit diesem ganzen Hippiescheiß“ aufzuhören und im Namen des Gehörnten endlich wirklich alles auf Distortion zu setzen. Es ist dies das richtige, das diabolische Siegerpferd.
6. GODFLESH – „Merciless“-EP
Hier wird die ohnedies haltlose Seele derart rücksichtslos über den Großstadt-Asphalt geschleift, dass der Schluss naheliegt: Industrial mit Gitarrenbewaffnung ist ebensowenig legalisier- wie verzichtbar. Wenn er denn von wirklichen Meistern geboren ward.
(CROWSKIN wälzen sich derweil in Black Lava. Vor Lachen ob dieser Auswahl. Kein nettes Lachen.)
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Marek Protzak






























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