Die persönliche Top 10 von ...
James McBain, HELLRIPPER
Special
Ihr seid neugierig und möchtet wissen, welche Musik bei Musikern verschiedenster Metal-Subgenres zuhause rauf und runter läuft? Dann seid ihr bei diesem wachsenden Artikel genau richtig! In wöchentlichen Abständen werden euch Bandmitglieder immer wieder wechselnder Bands ihre persönliche Top 10 präsentieren und damit vielleicht auch Einblicke in ihre musikalischen Einflüsse geben.
Damit ihr nicht nur lesen müsst, haben wir euch jeweils auch eine Spotify-Playlist vorbereitet. Schaut mal auf unserem Account vorbei und folgt uns.
Heute neu dabei:
Seite 7: James McBain – HELLRIPPER
Bisher veröffentlich:
Seite 2: Archiv (2024, 2025)
Seite 3: Stu Folsom von SPIRITWORLD
Seite 4: Halfdan von GALGE
Seite 5: Chris von BODYSNATCHER
Seite 6: Ken Michiels, Bassist von TEMPTATIONS FOR THE WEAK
2025 veröffentlichte TOP 10:
Seite 3: Yannick von PALEFACE SWISS
Seite 4: Yorck Segatz von SODOM
Seite 5: Hannes, Drummer von URZA
Seite 6: Marcus Jidell von AVATARIUM
Seite 7: James Spence, Keyboardspieler, Sänger von ROLO TOMASSI
Seite 8: Chris Boltendahl, Sänger von GRAVE DIGGER
Seite 9: André Ebert, Gitarrist von BIRD COCAINE
Seite 10: Björn Strid von THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, SOILWORK
Seite 11: Dominik Rothe, Gitarrist bei TASKFORCE TOXICATOR und DARKNESS
Seite 12: Adrian Thessenvitz, Gitarrist bei AD INFINITUM
Seite 13: Nicolai Lindegaard, Gitarrist von LIFESICK
Seite 14: Johan Lindstrand, Sänger von THE CROWN
Seite 15: Matt Sutton von TAYNE
Seite 16: Zachary Ezrin, Gitarrist von IMPERIAL TRIUMPHANT
Seite 17: Oliver Rabut, metal.de-Leser
Seite 18: Stefan Jenniches, Sänger und Gitarrist bei INDIGOHEAD
Seite 19: Joe Block, Sänger von SCARLET ANGER
Seite 20:Grimo (Sebastian Grihm), Sänger von CYTOTOXIN
Seite 21: Wilhelm / W / Wiborg von SUMERIAN TOMBS
Seite 22: H., Gitarrist von THE GREAT SEA
Seite 23: Billy, Sänger von HELLDRIFTER
Seite 24: DICE EM ALL SPECIAL mit Frederik Ehmke, Drummer von BLIND GUARDIAN
Seite 25: Fjalar, Drummer bei ISTAPP
Seite 26: George, SPIDER GOD
Seite 27: Vandal von INFEST
Seite 28: Louis von PEACE OF MIND
Seite 29: DARKNESS – Top 10 Special zum 40-jährigen Jubiläum
Seite 30: Niklas Karlsson von ORBIT CULTURE
Seite 31: Halloween-Special mit Rod Usher von THE OTHER
Seite 32: Markus Vanhala, Gitarrist bei OMNIUM GATHERUM
2024 veröffentlichte TOP 10:
Seite 2: „Meek“ Guaitoli von VISIONS OF ATLANTIS
Seite 3: „Mikey“ (Michael Murphy) von WRITTEN BY WOLVES
Seite 4: Hayden (Gitarre), Ben (Schlagzeug) und James (Bass) von TURIN
Seite 5: Marc Obrist von ZEAL & ARDOR
Seite 6: aW von COLDCELL
Seite 7: Daniel von NEVER BACK DOWN
Seite 8: Jochen Vahle von RANDALE
Seite 9: Alfie von TORUS
Seite 10: Marcus von DEMON HEAD
Seite 11: Mikael Stanne von DARK TRANQUILLITY
Seite 12: Waylon Reavis von A KILLER’S CONFESSION
Seite 13:Joey, Gitarrist von SKYLINE
Seite 14: Claudio Falconcini, Gitarrist von WIND ROSE
Seite 15: Katerina Economou, Sängerin von ESCUELA GRIND
Seite 16: Nathanael, BONJOUR TRISTESSE
Seite 17: Mark Uriel Black von DREAM EVIL
Seite 18: Alex Varkatzas von DEAD ICARUS (Ex-ATREUS)
Seite 19: Nate Garrett – NEON NIGHTMARE / SPIRIT ADRIFT
Seite 20: Andy Brings von SODOM/ DOUBLE CRUSH SYNDROME/ ANDY BRINGS
Seite 21: Raven van Dorst von DOOL
Seite 22: Riffi Raffi von HEAVYSAURUS und sein Gitarrentechniker Christof Leim
Seite 23: Nino Laurenne, Gitarrist von BLACK SUN
Seite 24: Simon Michael von SUBWAY TO SALLY
Seite 25: Weihnachts-Special mit Al Pitrelli vom TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA
Seite 26: Kat Shevil Gillham von THRONEHAMMER
Stu Folsom von SPIRITWORLD
Die persönliche Top 10 von Stu:
CHRIS LEDOUX – „Goin’ And A Blowin’“
Ich bin mit Rodeo-Songs aufgewachsen. Das hier ist einer meiner absoluten Favoriten.
SLAYER – „Hell Awaits“
Ich habe Slayer entdeckt, als ich ein kleiner Rocker war, und die Bildsprache und die Riffs sind seitdem ständige Begleiter meines Lebens.
RAY WYLIE HUBBARD – „Tell The Devil That I’m Getting There As Fast As I Can“
Ich kann einfach nicht aufhören, diesen Song zu hören.
LUCINDA WILLIAMS – „Something About What Happens When We Talk“
Ich glaube, jeder, der viel unterwegs ist, kann sich mit dieser Einsamkeit und der Sehnsucht nach jemandem identifizieren, den man wirklich vermisst. Ein wunderschöner Song.
SEPULTURA – „Dead Embryonic Cells“
Die perfekte Mischung aus Thrash und Groove.
BLOOD FOR BLOOD – „Cheap Wine“
Ich liebe Street Punk und Oi, und als der Song rauskam, habe ich ihn bestimmt eine Million Mal gehört.
SOCIAL DISTORTION – „Prison Bound“
Ich liebe diese Band. Ich hätte viele ihrer Songs auswählen können. Nichts sah für mich beim Aufwachsen cooler aus als Mike Ness.
SIX FEET UNDER – „Beneath A Black Sky“
„Haunted“ war wahrscheinlich die erste Death-Metal-Platte, von der ich wirklich komplett besessen war.
OLD 97’S – „Wish The Worst“
Die Old 97’s sind meine Lieblingsband.
BOB DYLAN – „Not Dark Yet“
Manchmal braucht man einfach eine Erinnerung daran, weiterzumachen und nach vorne zu pflügen.
Halfdan, Bassist und Songwriter bei GALGE
Größte musikalische Einflüsse
Wenn ich drei Bands auswählen müsste (spontan aus dem Kopf), die den größten Einfluss auf meine musikalische Entwicklung hatten, wären das PINK FLOYD, TOOL und GORGUTS. Viele andere Künstler haben mich ebenfalls inspiriert, aber diese drei haben besonders stark geprägt, was mich musikalisch anspricht. Storytelling, Progressivität und technische Raffinesse sind Dinge, zu denen ich beim Musikhören besonders hingezogen werde – und genau diese Eigenschaften möchte ich auch in meine eigene Musik einbauen. Diese Bands verkörpern das für mich perfekt.
Lieblingsalben:
PINK FLOYD – The Wall
TOOL – Lateralus
GORGUTS – Colored Sands
Hier sind 10 Songs, die ich im Moment viel höre und inspirierend finde:
Halfdan von GALGE – playlist by metal.de | Spotify
DEFTONES – „Milk of the Madonna“
Ich war ziemlich gehypt, als ich erfahren habe, dass DEFTONES ein neues Album veröffentlichen. Die erste Single mochte ich schon, aber diese zweite ist für mich gerade extrem süchtig machend.
ORANSSI PAZUZU – „Valotus“
Das Album „Muuntautuja“ von ORANSSI PAZUZU (ja, ich habe die Schreibweise gegoogelt) ist eines der verrücktesten Alben, die ich je gehört habe, und „Valotus“ ist mein Lieblingssong daraus. Coole, eingängige Riffs sucht man hier vergeblich, aber die Art und Weise, wie die Band Klanglandschaften aufbaut und mit Noise experimentiert, ist einfach unglaublich. Und der Drop nach etwa sechs Minuten jagt mir jedes Mal einen ordentlichen Schrecken ein.
PILE – „Texas“
Sehr coole Gitarrenarbeit. Ich glaube nicht, dass die linke und rechte Gitarre jemals dasselbe spielen. Alles wird so aggressiv gespielt, als wollten sie mit jedem Anschlag die Saiten zerreißen. Es fühlt sich roh und schwer an.
SUNLESS – „Atramentous“
SUNLESS ist wahrscheinlich meine Lieblings-Metalband. Ihr Sound fühlt sich an, als würde man in einem Sturm aus unterschiedlichen Noten stehen, die alle um Aufmerksamkeit kämpfen und sich trotzdem auf seltsame Weise harmonisch ergänzen. Es ist verwirrend, aber wunderschön, und aktuell bringt der Song „Atramentous“ diese Dichotomie am besten auf den Punkt. Überall finden sich hypnotische rhythmische Muster und bezaubernde kleine Melodien, und genau in dem Moment, in dem man sie richtig greifen will, werden sie wieder abgeschnitten. Es ist wie ein Traum.
Und obwohl die Musik sehr technisch ist, habe ich nie das Gefühl, dass sie in die Falle „Technik über Substanz“ tappen.
MICHAEL JACKSON – „Blood on the Dance Floor“
Ich habe in letzter Zeit viele Biere mit einem meiner alten Musiknerd-Freunde getrunken, und wir haben dabei viel MICHAEL JACKSON gehört. Das hat unsere Freundschaft irgendwie wieder neu entfacht.
Und es ist einfach ein Banger. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
IMPERIAL TRIUMPHANT – „Lexington Delirium“
Normalerweise mag ich Jazz und Metal lieber getrennt, aber diese Band macht mit dieser Genre-Kombination wirklich etwas Besonderes. Mir gefällt auch sehr, wie die Instrumente klingen. Der Sound ist komplett frei von dieser typischen djentigen Imagine-Dragons-Core-Produktion. Es klingt wirklich nach Menschen, die organisch miteinander spielen – und das ist extrem erfrischend. Als Metal-Bassist schätze ich besonders, was der Bass in diesem Song macht. Die Bassarbeit ist einfallsreich und sehr präsent im Mix.
Ich habe sie letzte Woche live gesehen. Absolut großartig!
QUEENS OF THE STONE AGE – „Everybody Knows That You’re Insane“
Ich war vor Kurzem nachts auf einer Party im Wald, und wir sind zu diesem Song komplett eskaliert. Gute Zeiten.
Das langsame Noir-Desert-Rock-Intro zieht mich jedes Mal sofort in seinen Bann, und der unaufhaltsame Hardrock-Refrain bringt mich immer zum Grinsen. QUEENS OF THE STONE AGE sind außerdem eine der für mich am besten klingenden Rockbands überhaupt – mit diesen trockenen, mittenbetonten Gitarrensounds, die ihnen eine ganz eigene Atmosphäre verleihen. Jedes Instrument ist klar im Mix und voller Persönlichkeit. Es ist schwer zu beschreiben – es fühlt sich an, als läge ein alter, staubiger Teppich über allem, und trotzdem spürt man die meisterhafte Arbeit darunter ganz deutlich.
HVALFUGL / WHO KILLED BAMBI – „Svævende Lys“
Hier findet sich keine Spur von Härte. Ich höre das Album „Drømme“ von HVALFUGL und WHO KILLED BAMBI ungefähr einmal pro Woche. Alle Songs wirken ruhig und unaufgeregt, und „Svævende Lys“ ist mein Favorit.
NAILS – „Savage Intolerance“
Niemand kommt an NAILS heran. Sie sind personifizierte Wut. Ich habe absolut keine Ahnung, wie sie Musik schreiben, die so aggressiv klingt. Großartiges Zeug. „Savage Intolerance“ ist der NAILS-Song, den ich in letzter Zeit am häufigsten gehört habe, und jedes Mal, wenn er endet, springe ich sofort wieder zur Stelle um etwa 1:00 zurück. Dieser Drop!
BOB DYLAN – „Masters of War“
Großartige Lyrics und eine ebenso beeindruckende Gesangsleistung – und aktueller denn je.
Chris Whited, Drummer von BODYSNATCHER
Die persönliche Top 10 von Chris
REMEMBERING NEVER – „The Grenade In Mouth Tragedy“
Dieses Album war bei seinem Erscheinen extrem genreprägend. Es hat meine Sicht darauf verändert, was mit harter Musik möglich ist. RIP Mean Pete.
UNTIL THE END – „Nothing Between Us“
Eines meiner absoluten Lieblingsalben bis heute. Kein Bullshit, keine Füller, einfach nur guter, harter Florida-Hardcore. RIP Mean Pete.
KILLSWITCH ENGAGE – „Fixation on the Darkness“
Einer der härtesten und am besten geschriebenen Songs, die ich bis dahin gehört hatte, als er rauskam!
WALLS OF JERICHO – „There’s I In Fuck You“
Eine der ersten echten Hardcore/Metal-Crossover-Bands, und dieses Album knallt einfach! Dieser Song hat in der Mitte ein Riff, das einen automatisch das fieseste Stinkgesicht ziehen lässt – ich liebe es.
POISON THE WELL – „Slice Paper Wrists“
Diese Band war eine meiner Einstiegsbands in Hardcore, und dieser Song wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.
THROWDOWN – „Walk Away“
THROWdown bei Headbangers Ball zu sehen, als ich noch in der Highschool war, hat mich extrem gepusht! Ich habe dieses Album ein ganzes Jahr lang rauf und runter gehört.
PEELING FLESH – „Shoot 2 Kill“
Ihr Gitarrist Soto und ich sind seit unserem Kennenlernen 2019 wie Brüder. Zu sehen, wie er alles in diese Band steckt und jetzt Vollzeit tourt, macht mich unglaublich glücklich. Dieser Song ist aktuell das Härteste überhaupt, und sie verdienen jede Aufmerksamkeit, die sie bekommen!
KUBLAI KHAN TX – „True Fear“
Jeder Song auf diesem Album reißt alles ab. Aber dieser hier ist mir einfach immer besonders im Gedächtnis geblieben.
THE ACACIA STRAIN – „Forget Me Now“
Ich habe dieses Album kürzlich wieder ausgegraben, und dieser Song hat immer noch einige der härtesten Parts überhaupt!
BACKTRACK – „The Worst Of Both Worlds“
BACKTRACKs Hardcore-Stil ist einfach unfassbar catchy und zieht mich auch nach all den Jahren immer wieder zurück.
Ken Michiels, Bassist von TEMPTATIONS FOR THE WEAK
Hi, ich bin Ken Michiels (Kemmy) und spiele Bass bei TEMPTATIONS FOR THE WEAK. Ich bin 46 Jahre alt, lebe in Belgien und habe zwei Kinder. Mit 18 habe ich meinen ersten Bass gekauft und mir alles komplett selbst beigebracht. Mich hat das Instrument fasziniert, als mir klar wurde, dass der Bass in fast jedem Genre das Rückgrat bildet. Zu den ersten Bands und Bassisten, die mich wirklich gepackt haben, gehörten John Deacon (QUEEN), Flea (RED HOT CHILI PEPPERS), Mark King (LEVEL 42), Earl Falconer (UB40), DAVID BOWIE und PRINCE.
Diese Musik hatte den größten Einfluss auf meine persönliche musikalische Entwicklung
Ich habe mich wirklich intensiv mit Musik beschäftigt, als ich etwa 10 Jahre alt war – zumindest sind das meine frühesten Erinnerungen daran. Alles begann mit QUEEN! Ihre Energie, der Rock-Spirit und auch die ruhigeren Stücke haben mich komplett umgehauen. In einem Wort: die Vielfalt ihrer Songs. Als ich älter wurde, zog es mich mehr zu härterem Rock, und von dort aus wurde mein Geschmack immer heavier, stärker und schneller. In den folgenden Jahren entdeckte ich Bands wie SEPULTURA, NIRVANA, PEARL JAM, METALLICA, JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, SLAYER, DIMMU BORGIR, CRADLE OF FILTH, KORN, PANTERA und viele mehr.
Meine aktuellen Top 10
Ken von TEMPATIONS FOR THE WEAK – playlist by metal.de | Spotify
AT THE GATES – „Blinded By Fear“
Ich erinnere mich, wie ich den Song zum ersten Mal auf MTV gesehen habe – das hat mich komplett umgehauen. So roh, aggressiv und schnell, und dieses Gefühl ist nie wieder verschwunden.
STRAPPING YOUNG LAD – „You Suck“
Selbst abgesehen von den Lyrics hat man dieses unglaublich schnelle Riffing und das Kraftpaket am Schlagzeug: „The Atomic Clock“, GENE HOGLAN.
SYLOSIS – „Empyreal“
Hör dir einfach an, wie die Leadgitarre über das Griffbrett rauf und runter rast … mehr brauche ich nicht.
ORBIT CULTURE – „Vultures of North“
Der Song beginnt mit einem unglaublichen, grotesken Sound, und für mich repräsentiert er einen frischen, anderen Stil von Musik.
IN FLAMES – „Take This Life“
Ich liebe die Geschwindigkeit. Und wenn es schließlich langsamer wird, sorgen die Lyrics dafür, dass jeder (oder zumindest ich) mitsingen will.
QUEEN – „Tie Your Mother Down“
Pure Nostalgie. Außerdem ist es einer der härtesten Songs von QUEEN.
QUEENS OF THE STONE AGE – „No One Knows“
Das liegt größtenteils am Schlagzeug und am Bass … okay, vielleicht komplett am Schlagzeug und Bass!
PANTERA – „Fucking Hostile“
Es muss nicht kompliziert sein, um gut zu sein. Dieser Track hat diese extra aggressive, feindselige Note, die genau richtig trifft.
PINK FLOYD – „Wish You Were Here“
Dieser Song beruhigt mich. Sound und Komposition geben mir das Gefühl, nach einer langen Phase des Chaos nach Hause zu kommen. Am besten mit einem Whiskey.
DIRE STRAITS – „Private Investigations (Live – On The Night)“
Das war der Lieblingssong meines Vaters. Der Bass spielt eine herausragende Rolle, aber noch mehr geht es um den unglaublichen Aufbau, die Atmosphäre und die Emotion.
James McBain – HELLRIPPER
Diese Musik hatte den größten Einfluss auf meine persönliche musikalische Entwicklung:
METALLICA – …And Justice for All / MEGADETH – Peace Sells… But Who’s Buying?
Meine aktuellen Top 10
FINAL GASP – „The Apparition“
Eine meiner liebsten „neueren“ Bands und definitiv eine, die sich ihren ganz eigenen Platz in der Metal-Welt schafft. Ein düster-atmosphärischer Goth-Sound trifft auf Hardcore-beeinflussten Metal. Ich würde es jemandem als eine Mischung irgendwo zwischen SAMHAIN, IN SOLITUDE und POWER TRIP beschreiben – und selbst das greift noch zu kurz. Ihr neues Album wird definitiv eines meiner Jahresfavoriten!
CODE – „Dread Stridulate Lodge“
Seltsam … eingängig … heavy … bedrohlich … großartig! Ein wirklich hypnotischer Midtempo-Track mit einer starken und abwechslungsreichen Gesangsperformance.
MOONLIGHT SORCERY – „In Coldest Embrace“
Wie CHILDREN OF BODOM auf Steroiden … perfekt!
OPETH – „The Leper Affinity“
Der Song, der mich zu OPETH gebracht hat – ich habe ihn zum ersten Mal gehört, als das „Live at the Royal Albert Hall“-Konzert veröffentlicht wurde, und war sofort gefesselt! MIKAEL ÅKERFELDT ist mein Lieblings-Extreme-Metal-Sänger, und die großartigen Riffs in diesem Track scheinen endlos.
ANNIHILATOR – „The Fun Palace“
ANNIHILATOR ist eine meiner Lieblingsbands, und Jeffs Gitarrenarbeit hat mich enorm beeinflusst! Als Leadgitarrist gibt es nur wenige Leute, denen ich lieber zuhöre als JEFF WATERS, und ich finde, ANNIHILATOR haben es geschafft, innerhalb der Thrash-Metal-Szene einen ganz eigenen Sound zu entwickeln. Die klaren Hardrock-Einflüsse gemischt mit der technischen (aber nie übertrieben selbstverliebten) Seite ergeben eine perfekte Mischung. Manche Songs gehen zwar in „seltsamere“ Gefilde, aber genau das liebe ich! Wenn ich jemandem einen ANNIHILATOR-Song zeigen müsste, wäre es dieser.
DØDHEIMSGARD – „Ion Storm“
Black Metal, der in einem Moment nach ROB ZOMBIE klingt und im nächsten in komplettes Chaos ausbricht – mit rasenden Blastbeats und dissonanten Gitarrenlinien. Sehr technisch, sehr seltsam und ziemlich erdrückend, aber irgendwie funktioniert es einfach.
TYPE O NEGATIVE – „The Profit of Doom“
„Dead Again“ ist mein Lieblingsalbum von TYPE O NEGATIVE, was vor allem an den psychedelischen Elementen liegt, die sie in viele Songs eingebaut haben. Das langsame, marschierende Doom-Intro bereitet perfekt den lebhafteren Teil vor, und ich erwische mich oft dabei, den Refrain im Alltag vor mich hin zu singen! Aber die zweite Hälfte des Songs, mit den wiederholten „my soul’s on fire“-Rufen, zusammen mit der kreisenden Sitar und allem anderen, was da passiert, könnte eines meiner absoluten Lieblingsmusikstücke überhaupt sein.
JESS AND THE ANCIENT ONES – „Sulfur Giants“
Dieser Track ist eine echte Reise, und kein einziger Teil davon ist zu viel. Großartige Gitarrenarbeit und eine meiner liebsten Gesangsleistungen.
FERAL NATURE – „Crown Nothing“
Extrem chaotischer und aggressiver Hardcore, der gut zu vielen DEATHWISH INC.-Bands passt. Einfach genau das Richtige, wenn man etwas hören will, das sich wie permanente Schläge ins Gesicht anfühlt.
TRIBULATION – „Saturn Coming Down“
Eine meiner absoluten Lieblingsbands mit einem sehr eigenen Sound und einer klaren Identität. Sie hatten großen Einfluss auf HELLRIPPER, und ich finde, die „cleanen“ Vocals haben ihrer Musik eine neue Dimension gegeben. Ich habe diesen Song bestimmt schon tausendmal gehört und tue mich immer noch schwer, bei diesem Drumfill/Drumsolo in der Mitte mitzuhalten.
