Scarnival
metal.de präsentiert: Stream der kompletten Debüt-EP "Scarnival"

Special

Scarnival

Letztes Jahr erst haben die Niedersachsen SCARNIVAL in Eigenregie ihre selbstbetitelte Debüt-EP herausgebracht, die mich damals ordentlich weggeblasen hat: Klassischer, melodischer Oldschool Death Metal schwedischer Prägung, allerdings nie stumpf kopiert, sondern immer mit einer eigenen Duftnote versehen. Nun stehen die Aufnahmen zum kommenden Album „The Art Of Suffering“ an, dem ersten SCARNIVAL-Output in voller Länge. Das haben SCARNIVAL zum Anlass genommen, euch kostenlos in ihre EP reinhören zu lassen – und während ihr das tut, könnt ihr auch gleich ein kurzes neues Interview mit der Band lesen, bei dem wir über das letzte Jahr, das seit dem Release der EP vergangen ist, aber auch über die Aufnahmen und ein paar Details zu „The Art Of Suffering“ gesprochen haben. Viel Vergnügen!

Mist, hier tut was nicht.Whoops! Hier sollte eigentlich ein Video- oder Audio-embed erscheinen. ...

Moin Jungs!
Seit dem Release eurer selbstbetitelten Debüt-EP ist ja nun auch fast ein Jahr vergangen – gebt doch bitte mal ein kurzes Update, was in der Zwischenzeit so passiert ist.

Chris: Wir waren vor allem damit beschäftigt, neue Songs zu schreiben. Das hat eine ganze Weile gedauert, denn wir wollten mehr Songs zur Verfügung haben, als letztlich aufs Album kommen werden.
Dazu haben wir in der Zeit geguckt, wie unsere EP so bei den Leuten und der Presse ankommt. Erfreulicherweise waren die Reaktionen durchweg positiv. Ein paar Live-Gigs haben wir auch gespielt, unter anderem auf dem Metal4Splash.

Max: Ja, für die Vorproduktion haben wir uns echt Zeit genommen. Das war auch gut, denn wir können uns jetzt voll und ganz auf die eigentliche Produktion konzentrieren. Eine Menge Arbeit, da wir (bis auf das Mastering) alles in Eigenregie machen.

Mittlerweile steckt ihr ja in den Aufnahmen zu eurem ersten Album in voller Länge – könnt ihr schon ein paar Worte darüber verlieren, wie das Scheibchen (grob) klingen wird und was ganz allgemein zu erwarten ist? Habt ihr euren Stil im Vergleich zur EP in irgendeiner Weise verändert?

Chris: Wenn wir unseren Stil geändert haben, dann nicht bewusst 🙂 Ich denke, dass die Songs schon in die Richtung gehen, die sich auf der EP angedeutet hat. Das Schöne an einem Album aber ist, dass man die Zeit hat, auch ein, zwei Songs zu bringen, die nochmal eine vielleicht andere Facette der Band zeigen. Man darf also gespannt sein.

Max: Finde ich auch. Ich glaube auf der EP wurde schon ein gewisser Stil angedeutet. Die Songs auf dem Album werden aber hier und da in die eine oder andere Richtung gehen, die auf der EP noch nicht zu hören war. Wir spielen auch einige Songs der EP nochmal neu ein. Die Entscheidung darüber, welche(r) davon aufs Album kommen, können wir aber erst später fällen. Auf jeden Fall gibts aufs Mett!

Und wie weit seid ihr mit den Arbeiten am Album fortgeschritten, wenn ich fragen darf? Und natürlich: Weiß man schon grob, wann man die Veröffentlichung erwarten kann?

Max: Die Drums sind komplett im Kasten. Henna, der quasi unser Soundengineer ist, und ich sind ganz gut vorangekommen, was nicht zuletzt an der schon erwähnten, recht akribischen Vorproduktion lag. Mit dem Roughsound sind wir schonmal sehr zufrieden. Henna hat somit auf jeden Fall eine gute Grundlage, um dem Schlagzeug ein ordentliches Pfund zu verpassen.

Chris: Wir beginnen jetzt mit den Gitarren. Das Album steckt also noch in den Kinderschuhen. Wir planen, am Ende des Jahres komplett fertig zu werden, so dass wir spätestens im neuen Jahr veröffentlichen können.

Das Cover-Artwork der EP war ja schon ziemlich professionell und auch recht vielschichtig – gibt es denn hier auch schon Planungen, wie das Album von außen aussehen wird?

Chris: Das Artwork haben wir diesmal ausgelagert, einfach um mehr Zeit für die Produktion zu haben, und um sicherzugehen, dass es diesmal wirklich komplett stimmig wird. Das Artwork macht Christian Bröhenhorst, der in einer mit uns befreundeten Band spielt (CRIPPER). Seine ersten Entwürfe sahen schon mal sehr vielversprechend aus. Das Album wird zudem in einer schicken Digipack-Limited-Edition erscheinen. Es gibt also auch was zum Gucken, nicht nur zum Hören.

Und eine Frage zum Live-Sektor möchte ich auch noch einbringen: Ich selbst konnte mich ja auf dem Metal4Splash von euch wegblasen lassen – was ist denn seit Release der EP darüber hinaus so auf und vor der Bühne passiert? Gab es irgendwelche Highlights? Oder Tiefpunkte? Und wie sehen, bezogen auf Liveshows, die Planungen für die nähere und fernere Zukunft aus?

Max: Erstmal danke für die Blumen Stephan! Höhen und Tiefen gibts natürlich immer, aber wenn man da als Band nicht durchkommt, braucht man auch kein Album aufnehmen. Auf der Bühne ist so einiges passiert. Wir spielen in der aktuellen Formation ja erst seit einem Jahr und haben anfangs erstmal einige Zeit gebraucht, um uns aufeinander einzustellen. Mittlerweile finde ich läuft unser Zusammenspiel auf der Bühne schon echt gut. Vor der Bühne bescheren uns die lieben Leute machmittags um 15 Uhr mit einer Wall of Death – das ist echt ’n Knaller!

Chris: Natürlich wird es eine CD-Release Party geben. Ansonsten ist der Plan, so viel zu spielen, wie es nur geht! Außerdem suchen wir gerade einen Booker, der uns genau dabei unterstützt. Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gern melden 🙂

Das war’s soweit von mir – vielen Dank schon mal! Die letzten Worte gehören natürlich euch!

Chris: Danke, Stephan, fürs Fragen stellen und danke, euch Lesern, fürs Lesen. Viel Spaß beim Anhören der EP! Besucht uns mal auf Facebook und lasst ’n Gruß da!

Max: Ich kann mich Chris nur anschließen! Leute unterstützt weiterhin die Szene, geht zu Konzerten und feiert mit den Bands ab – was Besseres gibts doch nicht!

31.08.2013

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