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News

De Mortem et Diabolum

Am 18. und 19. Dezember 2015 steigt das "De Mortem Et Diabolum" im K17 in Berlin - mit dem finalen Bandzugang HETROERTZEN steht bereits jetzt das Billing fest. Folgende Künstler werden die...



Alan Parsons Live Project

Vor 40 Jahren wurde das ALAN PARSONS PROJECT gegründet, das bis kurz vor der Auflösung im Jahr 1990 als reines Studioprojekt fungierte. In den letzten Jahren brachte der namensgebende Klangtüftler...



Summer Breeze

Euer Fahrplan für das SUMMER BREEZE 2015 Die Running Order für das Summer Breeze steht! Damit Ihr vom 12. bis 15. August in Dinkelsbühl keine Band verpasst, könnt Ihr euch hier den Zeitplan als...



Skyharbor

Nachdem in der vergangenen Woche bereits Drummer Anup Sastry bei SKYHARBOR ausgestiegen ist, gibt es bei den indischen Djentern nun auch einen Wechsel am Mikrophon: Wie der bisherige Fronter Daniel...



With Full Force

Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss des diesjährigen With Full Force. Bei dieser Ausgabe des Festivals wird es neben einer großen Auswahl an Bands auch erstmal eine weitere Neuerung geben:...



Konzertbericht

Eine wahre Metalnacht, der Abend des 11. März. Der Himmel ist von stählernen Wolken bedeckt, die Welt fängt wieder ein wenig an zu gefrieren und auf dem Weg zum Backstage begegnen uns Plakate, die zur Metallmesse in München einladen. Dementsprechend auch die zahlreichen metallenen Blechkarossen, die auf der Friedenheimer Brücke parken. Ausverkauft ist das Backstage an diesem Abend trotz hammermäßigem Lineup nicht.

Ein kleines Drumset ist auf der linken Seite der Bühne aufgebaut, die "richtigen" Drums werden von einem riesigen Tuch mit BULLET-Schriftzug überdeckt. Eigentlich scheint die Bühne schon ohne Musiker so gut gefüllt wie der Raum vor ihr, der mit Metalfans angereichert ist - extrem gut für eine Vorband.

Überraschend pünktlich stürmen um 20 Uhr drei hühnerbrüstige Kerle die Bühne. Ganz klar, hier passt etwas nicht zusammen: Junge Männer Anfang 20 springen nicht einfach in engen, farbigen Hosen und kurzen Lederjacken durch die Gegend. Nicht in meiner Welt, nicht in dieser Zeit. Das Backstage muss sich also vom Publikum unbemerkt in der Zeit zurückbewegt haben, denn es stürmen genau solche Männer die Bühne und überziehen die ganze Halle mit einem Flair von 80er Jahre Metal. Ihnen zur Seite erscheinen noch ihr ebenso schmalbrüstiger Drummer und ein etwas robuster gebauter Sänger.

Klassisch in allen Belangen, das ist wohl die treffendste Beschreibung dieser acht Jahre alten schwedischen Band. Texte, Outfit, fliegende, zottelige Haare, selbst die Musik ist an diese Zeit angelehnt. Dabei darf man nicht allzu viel Kreativität erwarten, alles klingt wie schon irgendwo mal gehört. Allerdings erfüllen die fünf den Raum mit so viel überzeugender Kraft und Begeisterung, dass die halbe Stunde - samt eingeplanter Zugabe - nur so an einem vorbeizurauschen scheint. Dag Hell Hofer, der Herr am Mikrophon wirft schließlich sogar Handküsse ins Publikum, welches sie bei "Bite The Bullet" mit enthusiastischem Mitgegröhle unterstützt. Der nachfolgenden Aufforderung "Bang Your Head" wird hingegen weniger enthusiastisch nachgekommen.

Bullet


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