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METALLICA-Fans, die ihre Schätzchen gern mal auf dem Plattenteller auflegen wollen, können sich freuen: Universal Music und Blackened Records haben alle METALLICA-Studioalben auf...



Konzertbericht

Eine wahre Metalnacht, der Abend des 11. März. Der Himmel ist von stählernen Wolken bedeckt, die Welt fängt wieder ein wenig an zu gefrieren und auf dem Weg zum Backstage begegnen uns Plakate, die zur Metallmesse in München einladen. Dementsprechend auch die zahlreichen metallenen Blechkarossen, die auf der Friedenheimer Brücke parken. Ausverkauft ist das Backstage an diesem Abend trotz hammermäßigem Lineup nicht.

Ein kleines Drumset ist auf der linken Seite der Bühne aufgebaut, die "richtigen" Drums werden von einem riesigen Tuch mit BULLET-Schriftzug überdeckt. Eigentlich scheint die Bühne schon ohne Musiker so gut gefüllt wie der Raum vor ihr, der mit Metalfans angereichert ist - extrem gut für eine Vorband.

Überraschend pünktlich stürmen um 20 Uhr drei hühnerbrüstige Kerle die Bühne. Ganz klar, hier passt etwas nicht zusammen: Junge Männer Anfang 20 springen nicht einfach in engen, farbigen Hosen und kurzen Lederjacken durch die Gegend. Nicht in meiner Welt, nicht in dieser Zeit. Das Backstage muss sich also vom Publikum unbemerkt in der Zeit zurückbewegt haben, denn es stürmen genau solche Männer die Bühne und überziehen die ganze Halle mit einem Flair von 80er Jahre Metal. Ihnen zur Seite erscheinen noch ihr ebenso schmalbrüstiger Drummer und ein etwas robuster gebauter Sänger.

Klassisch in allen Belangen, das ist wohl die treffendste Beschreibung dieser acht Jahre alten schwedischen Band. Texte, Outfit, fliegende, zottelige Haare, selbst die Musik ist an diese Zeit angelehnt. Dabei darf man nicht allzu viel Kreativität erwarten, alles klingt wie schon irgendwo mal gehört. Allerdings erfüllen die fünf den Raum mit so viel überzeugender Kraft und Begeisterung, dass die halbe Stunde - samt eingeplanter Zugabe - nur so an einem vorbeizurauschen scheint. Dag Hell Hofer, der Herr am Mikrophon wirft schließlich sogar Handküsse ins Publikum, welches sie bei "Bite The Bullet" mit enthusiastischem Mitgegröhle unterstützt. Der nachfolgenden Aufforderung "Bang Your Head" wird hingegen weniger enthusiastisch nachgekommen.

Bullet


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