Via Doloris - Guerre Et Paix

Review

KURZ NOTIERT

Hinter dem Quasi-Einmann-Projekt VIA DOLORIS steckt Gildas Le Pape, einige Jahre Live-Gitarrist bei SATYRICON, und beim Debüt „Guerre Et Paix“ ist Frost von SATYRICON als Session-Drummer an Bord. Stilistisch fest im Black Metal verortet, lassen VIA DOLORIS folkige und epische Melodien einfließen. So schwingt bei „For The Glory“ nicht nur im Titel ordentlich Pathos mit. Sonst lässt „Guerre Et Paix“ wenig aufhorchen. Herkömmlich und mit etwas zu viel Monotonie erfüllt das Album die hohen Erwartungen nicht, die der weitschweifige Begleittext weckt. Ausgerechnet beim Drumming, so gut es auch sein mag, hört man sich schnell an den immer gleichen Blastbeats satt. Pluspunkte sammeln VIA DOLORIS dagegen für die melancholische Melodik und periodisches, garstiges Geholze. Doch auch das geschieht auf durchschnittlichem Niveau und die Stücke ziehen vorüber, ohne, dass man den Impuls verspürt, eines nochmal zu hören. Das Album hat seine Momente, doch insgesamt zu wenige davon.

15.03.2026

headbanging herbivore with a camera

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