40 Grit
40 Grit

Interview

40 Grit – eine Band aus der Bay-Area, die dem modernen Metal fröhnt. Mit ihrem neuen, gutklassigen Album "Nothing To Remember" im Gepäck geht’s demnächst auf Tour. 40-Griter Chris Anderson (Gitarre und Gesang) stellt sich aus diesem Anlass unseren Fragen.

40 GritRob: Zunächst einmal: was zum Geier bedeutet „40 Grit“?

Chris Anderson: 40 Grit ist eine Gradbezeichnung für Sandpapier in den Staaten. Ausserdem war’s ein Party-Slang wenn wir unsere 40oz Bier bei den Bandproben getrunken haben. 40 Grit war der letzte Schluck von den 40oz. (Bemerkung Rob: 40oz ist ein US-Flaschengrößen-Standard. Welche Menge darin enthalten ist, weiß ich jetzt auch nicht, es sei gesagt: es ist viel)

Hier in Deutschland ist 40 Grit immer noch recht unbekannt. Gib mal eine kurze Bandhisorie.

Wir haben zu Beginn in der lokalen Szene zusammen mit Bands wie Testament und Exodus gespielt. Später spielten wir auf einigen Festival in den Staaten wie dem „Milwaukee Metal Fest“. Danach landeten wir auf unser ersten Europa-Tour mit SOD im Jahre 1999.

Wie kamt ihr zu „Metal Blade“?

Wir kamen unter Vertrag 1999, direkt nach der Europa-Tour mit SOD.

Ihr kommt ja aus der legendären Bay-Area. Gibt es dort einen starken Zusammenhalt innerhalb der Szene?

Die Szene ist nicht so stark wie es die Leute glauben mögen. Eigentlich ist sie irgendwie scheiße.

Meiner Meinung nach klang das Debüt wie ein Mix aus Korn und Machine Head während eure neuste Veröffentlichung „Nothing To Remember” stark an Sevendust erinnert. Was haltet ihr von diesen New-Metal-Bands?

Nun, ich bin ein großer Fan von Korn, Machine Head und Sevendust. Ich finde das sind alles großartige Bands, mit denen wir auch sehr gerne auf Tour gehen würden!

Was sind aus eurer Sicht die Haupteinflüsse für 40 Grit?

Melodie, Groove und gute Songarrangements.

Würdet ihr euch eigentlich als “New-Metal” bezeichnen?

Hmmm… nicht wirklich. Ich denke, wir sind einfach nur eine Metal- oder Heavy-Rock-Band. Nu-Metal hat viel mit Rappen und so einem Kram zu tun. Wir haben sowas nicht.

„Nothing To Remember“ ist in musikalischer Hinsicht ein großer Schritt nach vorne. Wie habt ihr euer Songwriting verbessert?

Ich denke, es hat uns sehr geholfen, dass wir mit Andy einen neuen Drummer bekommen haben. Er war fähig und wirklich aufgeschlossen (so wie schon der Rest von uns) als wir gemeinsam begannen an Songs zu arbeiten. Wir wollten uns nur nicht zurückhalten und hatten vor ein gutes Album zu schreiben.

Ich denke, dass dies gelungen ist. Das neue Album ist ja viel stärker auf Melodien orientiert. Wie waren die Reaktionen darauf?

Bisher wurde das Album wesentlich besser aufgenommen als „Heads“. Wir haben uns schon seit geraumer Zeit in diese Richtung entwickelt.

Wieso heißt das Album eigentlich „Nothing To Remember“, wo doch die Songs im Ohr hängen bleiben.

Nunja, wir haben es nicht so genannt, weil die Songs so ‚catchy’ sind! (lacht) Es ist wie auf dem Cover, eine offene Strasse. Mein weiß, nie wohin diese Strasse einen hinführt und man kann nur nach vorne der Zukunft entgegensehen und eben nicht auf der Vergangenheit beharren. Denn wenn jene schlecht war, dann gibt es dort „nothing to remember“.

Gibt es denn Pläne in Deutschland zu touren?

Ja, wir haben einen Auftritt beim Summer Breeze Festival diesen August. Dies wird ebenfalls der Start unser Europa-Tour sein. Wir werden wahrscheinlich ungefähr einen Monat unterwegs sein.

Das letzte Wort geht an dich…

Ich hoffe, dass jeder mal die Gelegenheit hat uns auf Tour zu sehen. Kauft unser neues Album und besucht unsere Webseite unter www.40grit.com. Danke.

10.04.2003

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