Árstíðir Lífsins
Wer unsere Musik nur im Internet konsumiert, hat also bei weiten nicht alles mitbekommen, was wir mit jeder Veröffentlichung ausdrücken möchten.

Interview

Ein Jahr nach „Saga á tveim tungum I: Vápn ok viðr“ folgt nun mit „Saga á tveim tungum II: Eigi fjǫll né firðir“ der zweite Teil der Saga von ÁRSTÍÐIR LÍFSINS, in welcher das Leben zweier fiktiver Geschwister, eingebettet in die Geschichte und Ereignisse rund um die spätere Regentschaft des norwegischen Königs und Heiligen Óláfr Haraldsson (995-1030), behandelt wird. Nicht nur der Handlungsstrang ist komplex, auch die detailverliebte, atmosphärisch dichte Musik des sehr ambitionierten Albums fordert Zeit und Muße. Wir führten das Interview mit Stefán.

Árstíðir Lífsins Bandfoto 2020

Árstíðir Lífsins Bandfoto 2020

 

Mit „Saga á tveim tungum II: Eigi fjǫll né firðir“ veröffentlicht ihr gerade den zweiten Teil eurer zusammenhängenden Saga, welche im letzten Jahr mit „Saga á tveim tungum I: Vápn ok viðr“ begann. Wurden alle Stücke im gleichen Zeitraum zusammen geschrieben und aufgenommen, oder war das getrennt in zwei Phasen?

Die beiden Alben wurden zusammen konzipiert, geschrieben und auch aufgenommen. Aufgrund der Länge haben wir und Ván Records uns entschieden, beide einzeln zu veröffentlichen. Ich denke, auch aufgrund der thematischen Ausrichtungen war das eine richtige Entscheidung.

Was kannst du uns von den Aufnahmen erzählen? Wie habt ihr zusammengearbeitet, wer hat was gemacht, welche Herausforderungen musstet ihr meistern und was habt ihr daraus gelernt oder mitgenommen?

Die Aufnahmen sind sehr angenehm verlaufen. Wie immer haben wir die die Instrumente zuerst selbst aufgenommen und uns danach bei Markus Stock in seinem Studio E getroffen, um die Gesänge aufzunehmen. Da wir mittlerweile ein sehr gut eingespieltes Team sind, gingen die Aufnahmen fast wie von selbst von der Hand. Wir mussten also eigentlich keine großen Herausforderungen meistern.

Soweit mir bekannt heißt „Saga á tveim tungum“ in Deutsch „Geschichte zweier Sprachen“. Und weiter „Eigi fjǫll né firðir“ – „Weder Berge noch Fjorde“.  Welche Bedeutung steckt hinter diesem Titel?

Im Gegensatz zum ersten Teil, spielt das Album weitestgehend im inneren Teil Norwegens, etwa im Guðbrandsdalr oder dem Þrœndalǫg. Damit steht das Album im Kontrast zum Schwesteralbum „Vápn ok viðr“, welches einen sehr maritimen Charakter hat. Der Titel selbst ist einer Untersektion eines der ältesten schriftlich-überlieferten skandinavischen Rechtstexte entnommen, dem altnorwegischen Frostaþingslǫg. Mit dem Titel möchten wir auf die gesellschaftlichen und religiösen Veränderungen hinweisen, die in den Texten des neuen Albums behandelt werden. Weder Berge noch Fjorde – als Wohnorte – werden sinnbildlich von diesen Veränderungen verschont. Der rurale Charakter der norwegischen Gesellschaft im elften Jahrhundert ist einer der tragenden Elemente in den Texten. Es war nur logisch, diesen zumindest indirekt im Titel durchscheinen zu lassen.

Erzählt werden die Geschichte und Ereignisse rund um die spätere Regentschaft des norwegischen Königs und Heiligen Óláfr Haraldsson (995-1030). Dabei geht es inhaltlich um das Leben zweier fiktiver Geschwister und ihren individuellen Erfahrungen in den turbulenten Zeiten im Norwegen des frühen 11. Jahrhunderts. Da die Text altisländisch sind – kannst du uns bitte grob die Geschichte erzählen?

Unsere Texte sind wie immer auf beim neuen Album komplett auf Englisch abgedruckt. Die Geschichte ist relativ komplex und soll hier nur grob wiedergegeben werden. Nach dem Brudermord auf Island, der unser letztes Album „Aldafǫðr ok munka dróttinn“ beendet, flieht die Frau einer der beiden Brüder mit ihren beiden Kindern auf einem Schiff nach Norwegen. Dieses sinkt, die Mutter ertrinkt und die Geschwister werden getrennt: der Bruder ertrinkt beinahe ebenfalls, wird jedoch von einem der Schiffe von König Óláfr gerettet. Er wächst nun im Gefolge des Königs auf und entwickelt sich zu einem christlich-überzeugten Mitstreiter, einem miles christianus. Nach einer verlorenen Schlacht im Osten Schwedens, muss der König jedoch in die Rús fliehen. Er kehrt aber bald nach Norwegen zurück – und stirbt schließlich in der bekannten Schlacht von Stiklastaðir. Dort stirbt auch der im ersten Album besungene Protagonist. Aufgrund der christlich-kämpferischen Ausrichtung des Albums, haben wir viele christliche, altnordische Synonyme (heiti) und Paraphrasen (kennings) benutzt, sowie entsprechende skaldische Poesie und Beschreibungen aus den Königssagas.

Der zweite, nun erscheinende Teil, behandelt wiederum die Geschichte der Schwester. Diese überlebt jenen Schiffsbruch und wächst in einem weitestgehend nicht-christianisierten Umfeld im norwegischen Guðbrandsdalr auf. Die politischen, religiösen und nicht zuletzt gesellschaftlichen Spannungen der Zeit bleiben aber auch dort natürlich nicht aus, und die Schwester flieht. Vorher hat sie bereits in Träumen von der Existenz ihres Bruders erfahren und entschließt sich, nach diesem zu suchen. Auf ihrer Flucht vor Schergen des Königs begibt sie sich in die Wildnis, jedoch mit dem Ziel, sich der Schlachtstätte Stiklastaðir zu nähern, ihren Bruder zu finden und Verletzte zu versorgen. Auch die Schwester erlebt die Schlacht und findet ihren Bruder. Er stirbt jedoch in ihren Armen. Im zweiten Teil der beiden Alben haben wir eine Vielzahl heidnischer Umschreibungen verwendet, die der eddischen und skaldischen Poesie entstammen, welche tief in dem mythologischen Verständnis der damaligen Gesellschaft begründet liegen. Dies verleiht dem Album einen gewissen vorchristlich-religiösen Touch.

Ich denke, dass sowohl die Texte, als auch die Musik bei beiden Alben jeweils eine sehr gute Einheit ergeben. Dasselbe gilt selbstverständlich für das Layout. Wie ich immer wieder betont habe: Unsere Veröffentlichungen bestehen nicht allein aus der Musik. Auch die Texte und das Layout sind gleichwichtig. Wer unsere Musik nur im Internet konsumiert, hat also bei weiten nicht alles mitbekommen, was wir mit jeder Veröffentlichung ausdrücken möchten.

Ihr bezieht euch auch immer wieder auf die Skalden. Kannst du darauf bitte etwas näher eingehen? In welcher Beziehung steckt die Geschichte?

Die verwendete Skaldik ist zum Teil im direkten Umfeld des Königs entstanden oder zumindest in den darauffolgenden 100 Jahren gedichtet worden. Sie ist neben der entsprechenden Königssaga-Literatur, die zum Teil sehr viel jünger ist, die wichtigste historische Quelle zur geschilderten Geschichte Skandinaviens. Wir verwenden skaldische Poesie bereits seit unserem ersten Album, zum selben Zweck. Ab davon ist die Skaldik, ähnlich wie die eddische Poesie, sehr ästhetisch und spiegelt absolut vergleichslos die behandelte Zeit wider.

Was hat euch insbesondere an dieser Epoche fasziniert, um daraus eine Geschichte zu ersinnen? Was hat euch inspiriert und wie seid ihr auf das Thema gekommen? Vielleicht auch isländische Literatur wie zum Beispiel „Sorcerer’s Screed: The Icelandic Book Of Magic Spells“?

Unsere Alben folgen ja einem Konzept, das fortlaufend die (fiktive) Geschichte einer Familie in der späten Eisenzeit hin zum frühen Mittelalter erzählt. Mit dem Abschluss unseres letzten Albums, „Aldafǫðr ok munka dróttinn“, welches die Christianisierung Islands im Jahr 999/1000 behandelt, war es nun schlicht an der Zeit, die Christianisierungsversuche Norwegens durch König Óláfr helgiHaraldsson (995–1030) zu behandeln. Mich persönlich hat das Thema schon seit etlichen Jahren interessiert. Sowohl die gesellschaftlichen wie religiösen Veränderungen des zehnten und elften Jahrhunderts, als auch der doch sehr komplexe Charakter des Königs, wie er in (seinen) Sagas beschrieben wird, war es absolut wert, näher behandelt zu werden. Ich bin sehr froh mit dem Ergebnis. Die Texte sind wohl mit Abstand die umfangreichsten, die wir bisher geschrieben haben. Nein, wir verwenden keine Literatur und Dichtung, die nicht aus dem Mittelalter stammt.

Gibt es Lehren oder Botschaften aus dieser Geschichte? Eine Lektion für uns heute? Was lag dir bei der Umsetzung der Geschichte besonders am Herzen?

Sicher scheint ab und an eine gewisse pessimistische Weltsicht durch die Texte durch, jedoch ist dies wohl bereits gut in den Originalquellen zu erkennen. Die Konfliktbereitschaft von religiös-überzeugten Menschen ist bekannter weise nach wie vor sehr hoch, da bleiben die Texte auf den beiden Alben aktuell, ohne Frage. Ob dies aber jetzt direkt auf unsere heutige Zeit übertragbar ist, wage ich zu bezweifeln.

Mir persönlich lag insbesondere beim zweiten Teil nahe, dass die beschriebenen Alleingänge in der Wildnis und damit einher gehenden mythologischen Erfahrungen einen gewissen zeitlosen Anstrich bekommen. Was davon nun von Nutzen ist für den Hörer und Leser, kann ich aber (und möchte ich) nicht absehen.

Wie schwierig war es, diese Geschichte in eure Musik und eure Alben zu übertragen? Wie hat sich die Musik verändert und weiterentwickelt, als ihr sie mit den Texten kombiniert habt? Oder standen die Texte zuerst, und darauf basierend entstand dann die Musik?

Wir haben mittlerweile sehr viel Erfahrung mit der Verwendung von Primärquellen gesammelt. Dennoch ist unsere Arbeitsweise nach wie vor dieselbe wie bei unserem Debüt, das 2010 erschienen ist. Die Musik entsteht immer zeitgleich mit den Texten. Beide Teile werden zusammen erarbeitet.

Wie würdest du aus deiner Sicht die musikalische Entwicklung von ÁRSTÍÐIR LÍFSINS seit den Anfängen beschreiben? Und wie siehst du in dieser Entwicklung die aktuellen beiden Werke?

Rein musikalisch haben wir uns sicher entwickelt über die Jahre. Insbesondere die Chorarrangements und auch die Einbindung von klassischen Instrumenten ist über die Jahre sehr viel stärker in den Vordergrund gerückt. Andere typische Bestandteile wie etwa Marséls Erzählstimme blieben aber immer gleichbedeutender Teil der Musik. Allgemein denke ich, dass wir in der Gitarren- und Schlagzeugarbeit etwas vielschichtiger, vielleicht auch komplexer geworden sind, insbesondere ab unserem dritten Album. Dennoch, unsere Musik ist, denke ich, immer dieselbe geblieben. Da machen unsere neuesten beiden Alben kein Unterschied.

In der Vergangenheit hattet ihr euch auch mit der Christianisierung Islands im späten zehnten und frühen elften Jahrhundert befasst. War das für euch eher eine Darstellung von Historie oder steckt eine antichristliche Haltung dahinter?

Nein, wir haben nie das Interesse verspürt, eine bestimmte Haltung einzunehmen. Wir halten uns da seit jeher sehr eng an den Quellen und geben lieber deren komplexen Inhalt im Rahmen der erzählten Geschichte wieder. Die dort beschriebenen psychologischen, religiösen wie historischen Prozesse der Gesellschaft sind sehr viel komplexer, als es vielleicht auf dem ersten Blick erscheint. Diese Komplexität würde ich ungerne missen, um etwa heutigen Standards von Heavy Metal-Texten entsprechen zu wollen. Das fängt bekannter weise schon bei der verwendeten Sprache an.

Die Geschichte selbst hat eine Fülle von Themen, an denen ihr arbeiten könntet. Habt ihr bereits einige Themen, an welchen ihr gerne arbeiten würdet?

Wir fahren seit jeher zweigleisig: Auf der einen Seite erzählen wir auf unseren Alben eine bereits erwähnte, fortlaufende Familiengeschichte, die sehr tief in Teilen skandinavischer Geschichte eingebettet ist. Auf der anderen Seite behandeln wir auf unseren EPs und Split-Veröffentlichungen mythologische Themen, die zum Teil etwas freier gestaltet sind. Etwa auf unserer kürzlich erschienen Split-Veröffentlichung mit den Isländern von CARPE NOCTEM. Dort behandeln beide Bands von unterschiedlichen philosophischen und mythologischen Blickwinkeln das Element Feuer.

Uns gehen mit Sicherheit nicht die Themen aus. Ich habe beispielsweise bereits konzeptionell mit der Arbeit an dem kommenden Album, sowie an einer EP begonnen. Bei der EP möchte ich mich gerne mehr mit der mythologischen Erscheinung der Tiere von Óðinn beschäftigen. Sicher sind diese bereits von sehr vielen Bands behandelt worden. Jedoch denke ich, dass jene Tiere sehr viel komplexere, mythologische Phänomene sind, als es allgemein im Heavy Metal gerne dargestellt wird.

Was ist für dich die Quintessenz des Black Metal – was bedeutet Black Metal für dich?

Auch wenn der weit überwiegende Teil unserer Einflüsse ohne Frage von skandinavischen, insbesondere norwegischen Black Metal-Bands der 1990er herrührt, sehe ich ÁRSTÍÐIR LÍFSINS nicht als Black Metal-Band. Ohnehin halte ich ideologisch von vielen Teilen der damaligen wie heutigen Black Metal Bewegung überhaupt nichts. Ab davon hat sich diese Spielart des Heavy Metals über die Jahre sehr stark verändert – Bands wie MAYHEM oder DARKTHRONE haben sich bekanntlich musikalisch über die Jahre gewandelt – dass ich zumindest heute keine Quintessenz des Black Metals mehr in den „klassischen“ Bands erkennen kann. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Schließlich werden Alben wie „Daemon“ oder „Old Star“ dadurch ja zu keinen schlechten Veröffentlichungen.

So oder so, das zeitlose Riffing einer „Emperor“, einer „A Blaze In The Northern Sky“, „Transilvanian Hunger“ oder „De Mysteriis Dom Sathanas“ bleibt nach wie vor essenziell für mein Verständnis von Black Metal und ist musikalisch nicht mehr neu zu erschaffen.

Ist das Musizieren eine Art spirituelle Erfahrung für dich?

Ja, mit Sicherheit. Zwar schreibe ich unsere Musik nicht fortlaufend, sondern in kurzen, sehr intensiven Intervallen. Nichtsdestotrotz ist das Komponieren für mich eine immer wieder katharsische Erfahrung, die weit über das reine Musizieren hinausgeht.

Mit eurer vielfältigen und detailreichen musikalischen Mischung aus Black Metal, Folk, Pagan und Ambient in Verbindung mit altisländischer Sprache und von Geschichte inspirierten Texten macht ihr es dem Ottonormalmetaller nicht gerade einfach, in eure Klangwelten einzutauchen. Ich denke da auch an die ersten Alben von ULVER oder IN THE WOODS… Ist für euch das Arbeiten an euren Werken auch viel Selbsterfüllung? Gibt es einen bestimmten Hörer, welchen ihr ansprechen wollt? Und siehst du auch eine Verbindung zwischen euch und dem Schaffen von ULVER oder IN THE WOODS…?

Sicher ist unsere Musik etwas komplexer als die vieler anderen Bands. Es war aber nie unser Ziel, uns durch irgendeinen hermetischen Elitismus abzuschotten. Beispielsweise sind wie erwähnt seit dem ersten Album alle Texte auch auf Englisch in den Booklets abgedruckt. Aber ja, konzeptionell holen wir etwas weiter aus, das stimmt. Die Musik auf ULVERs ersten drei Alben sind bis heute sehr wichtige Einflüsse für mich, ohne Frage. Die „Heart of the Ages“  gefällt mir bis heute auch sehr gut, jedoch haben IN THE WOODS… mich nie besonders beim Schreiben beeinflusst.

Die Coronakrise wirft über uns alle ihren Schatten. Wie ist die aktuelle Situation in deiner Region? Was denkst du, wie sich unser Leben nach dieser Krise verändern wird?

Das Leben hier in Norwegen hat sich natürlich schon etwas verändert in den letzten Wochen, jedoch ist es sicher nicht so extrem, wie in anderen Teilen Europas. In wie weit die Krise unser Leben verändern wird, kann ich nicht absehen, jedoch denke ich, dass insbesondere die weltweite Kulturlandschaft langwierig davon betroffen sein wird. Die Unterstützung dieser ist derzeit wohl so wichtig wie seit langem nicht mehr.

Was ist der aktuelle Stand eurer anderen Bands und Projekte?

HELRUNAR haben bereits seit einiger Zeit mit dem Schreiben neuer Songs begonnen. Auch haben wir bereits einige Ideen für weitere Aufnahmen von WÖLJAGER gesammelt, jedoch ist es noch etwas zu früh, da detaillierter darauf einzugehen. Ich denke, dasselbe gilt auch für CARPE NOCTE und CAVERNOUS GATE. Untätig sind wir also nicht gewesen in den letzten Wochen und Monaten.

Vielen Dank für das Interview! Die letzten Worte gehören dir!

Vielen Dank für das Interview und dein Interesse an ÁRSTÍÐIR LÍFSINS. Wie bereits erwähnt, erschien vor einigen Wochen bei Ván Records unsere Split mit CARPE NOCTEM namens „Aldrnari“. Beide Bands haben dafür in meinen Augen exzellente Songs mit äußerst langer Spieldauer aufgenommen. Hört mal gerne rein.

19.05.2020

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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