Die Apokalyptischen Reiter
20-Jahre-Festival "Das Letzte Abendmahl"

Konzertbericht

Billing: Die Apokalyptischen Reiter, Disaster K.F.W., Manos, Orphaned Land und Victim
Konzert vom 26.12.2015 | F-Haus, jena

Wie zelebriert man gleichzeitig ein Jubiläum und einen temporären Abschied in gebührender Art und Weise? Richtig, man schmeißt ganz einfach eine zünftige Party! Genau das dachten sich DIE APOKALYPTISCHEN REITER wohl auch und luden ihr Gefolge zum „Letzten Abendmahl“ ins altehrwürdige F-Haus nach Jena ein. Und weil es ja quasi zwei Anlässe gibt, feiert man auch zwei Tage lang – logisch.

26. Dezember 2015 – Die große akustische Nacht

Wer zu spät kommt, den bestraft die Running Order, das ist halt so. Daher kann über DIE GROSSE SEKUNDE an dieser Stelle gar nichts und zu JOE ASTRAY nur wenig gesagt werden. Aber mit ihrem Mix aus College- und Indie-Mucke passen die Letztgenannten eher weniger gut zum Rest des Billings. Egal, da kann man sich erstmal in Ruhe im gut gefüllten F-Haus umschauen, ein Geburtstags-Bierchen trinken und dem ersten Highlight entgegenfiebern.

ORPHANED LAND entern die Bühne und demonstrieren von der ersten Sekunde an, dass ihr Sound auch unplugged hervorragend funktioniert. Unterstützt werden die Israelis dabei von einem Chor und von den Streichern von CARPE NOCTEM. Das ein Song wie „Brother“ in diesem Gewand prächtig rüberkommt, liegt auf der Hand. Aber auch andere Klassiker wie z. B. „Let The Truce Be Known“, „Sapari“ und natürlich „All Is One“ können ohne E-Gitarren absolut überzeugen. Das bei einem Konzert der Orient-Metal-Sänger Kobi Farhi („I’m Not Jesus!“) im Mittelpunkt steht, ist keine Überraschung. Dennoch tritt der sympathische Fronter auch immer wieder in den Hintergrund und überlässt dem restlichen Ensemble die große Bühne. Ganz klar eine der wichtigsten Metal-Bands unserer Zeit, und das nicht nur aufgrund ihrer Herkunft und Botschaft.

Die Apokalyptischen Reiter

Die Apokalyptischen Reiter

Apropos CARPE NOCTEM: Die String-Metaller lassen es sich nicht nehmen, vor dem F-Haus zwei kleine Spontan-Konzerte zu geben – coole Aktion! Und bewaffnet mit Celli, Geige und Cajon heizt man nicht nur den rauchenden Besuchern ordentlich ein. Rasch scharrt sich eine beachtliche Menge um CARPE NOCTEM, und nicht wenige sind der Meinung: Die hätten ruhig noch ein paar Stündchen spielen können …

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30.03.2016

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