BELIEVE DIGITAL
erwirbt Mehrheitsbeteiligung bei NUCLEAR BLAST

News

Das führende Unternehmen für digitale Distribution von Musik in Europa BELIEVE DIGITAL hat laut Music Business Worldwide eine Mehrheitsbeteiligung an dem Branchenriesen NUCLEAR BLAST im Bereich Hard’n’Heavy erworben. Die Übernahme ging für eine angeblich 8-stellige Summe über die Bühne.

„Strategische Allianz“

Man will gemeinsam eine „strategische Allianz“ bilden, um Künstler zukünftig bestmöglich zu unterstützen, die eigenen Servicedienste auszubauen und neue Künstler zusammen nach vorne bringen.

 

CEO von NUCLEAR BLAST, Markus Staiger ließ verlauten:

„Wir haben lange Zeit gewusst, dass wir uns auf die Änderungen im Musikbusiness früher oder später einstellen müssen. Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass wir von „konventionellen“ Kollaborationen weg müssen um weiterhin an der Weltspitze, auch im digitalen Markt, mitspielen zu können. Wir haben mit BELIEVE DIGITAL GERMANY den perfekten Partner gefunden, um NUCLEAR BLAST und unsere Künstler in eine gute Zukunft zu führen. „

Thorsten Freese, CEO von BELIEVE DIGITAL GERMANY, sagt zum neuen Joint Venture:

 

„NUCLEAR BLAST hat den angesehensten Stall für Hard Rock und Metal Künstler in aller Welt. Diese Künstler werden von einem leidenschaftlichem und engagierten Team unterstützt. Weil wir diese Leidenschaft teilen, sind wir sehr gespannt diese neue Allianz gemeinsam mit NUCLEAR BLAST zu starten, den Künstlern dort bei ihrer Karriere dienlich zu sein und gemeinsam neue, vielversprechende Neuentdeckungen mit ihrem Team aufzubauen.“

Traditionsreiches aus Donzdorf: NUCLEAR BLAST

Markus Staiger wird Shareholder und Inhaber von NUCLEAR BLAST bleiben.

Das Donzdorfer Label NUCLEAR BLAST RECORDS wurde von Markus Staiger 1987 gegründet und hat in den Anfangsjahren etwa heute so bekannte Bands wie KATAKLYSM, die damals noch keiner kannte, unter Vertrag genommen. Heute tummelt sich mit OPETH, NIGHTWISH, SABATON, SLAYER und BLIND GUARDIAN alles was Rang, Namen und Status hat bei NUCLEAR BLAST. Wahre Legenden sind neben vielversprechenden neuen Talenten bei NUCLEAR BLAST gesignt.

2015 war schon das deutsche Independent-Label CENTURY MEDIA RECORDS für eine Summe von etwa 17 Millionen Dollar von SONY übernommen worden.

Quelle: Blabbermouth, Music Business Worldwide
11.10.2018

"Ein Hacker ist jemand, der versucht einen Weg zu finden, wie man mit einer Kaffeemaschine Toast zubereiten kann." - Wau Holland -

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 30386 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

20 Kommentare zu BELIEVE DIGITAL - erwirbt Mehrheitsbeteiligung bei NUCLEAR BLAST

  1. ClutchNixon sagt:

    Mach ich nun in Nuclear Blast Aktien, oder doch lieber weiter in Stahl und Kaffee?

    1. Nether sagt:

      Kaffee! Kaffee und Hundefutter!
      Nergal wird es dir danken.

      1. BlindeGardine sagt:

        Die satanische haarwichse nicht vergessen!

      2. Lord Seriousface sagt:

        Hätte er die satanische Bibel richtig gelesen, müsste er Tiere verehren und dürfte keinem Raubtier so eine vegane Pampe als Hundefutter vorsetzen 🙂

    2. Bluttaufe sagt:

      Überlege dir das beim Genuss vom MOTÖRHEAD Whiskey.

      1. BlindeGardine sagt:

        Oder iron maiden bier? Oder behemoth bier? Oder type o negative wein? Aber mal im ernst, hat schonmal irgendwer irgendeine von den bandplörren getrunken?

      2. Lord Seriousface sagt:

        Japp, den Rotwein von Motörhead. Der war garnicht mal übel, aber m. E. nach einfach zu teuer. Da bezahlt man wohl in erster Linie den Namen. Den anderen Krempel hab ich noch nicht probiert und habe auch kein richtiges Interesse dran…ich meine, wer latzt 50 Tacken für Wokda bspw…nee da bleib ich lieber bei hausgebrautem Met 😛

      3. hypnos sagt:

        das ‚Sacrum‘ von Behemoth, von der polnischen Perun Brauerei gebraut, ist übrigens ein ganz leckeres belgisches Ale, das zudem schön kalt gehopft wurde. empfehlenswert

      4. Nether sagt:

        Ich hab mal den „Reign In Blood Red Wine“ von Slayer gekostet. Ging auch recht gut runter.
        Keine Ahnung wie teuer der ist. Da gab es mal irgendwo ne Kiste Backstage.

      5. BlindeGardine sagt:

        Ich dachte mir schon, dass die Bands ihre Biere nicht bei Öttinger brauen lassen. Die Frage ist ja, ist der Bandname der aufs Label geklatscht wird den Aufpreis wert.

      6. hypnos sagt:

        @Nether
        zumindest die Behemoth-Biere sind vom Preis auch nicht teurer als sontige vergleichbare Craft-Biere. Die 3 € und paar zerquetschte pro Flasche sind die schon wert

      7. Nether sagt:

        Ja, ich hab mal das weise Internet befragt. Der Wein liegt bei ca. 16 Euro. Kein Schnäppchen, aber für einen anständigen Rotwein durchaus im Rahmen.

    3. ClutchNixon sagt:

      Womöglich frisst er das selbst. Spart ja Kosten beim wöchentlichen Besuch des ortsansässigen Supermarktes. Weiß jemand wo der Typ wohnt?

  2. Lord Seriousface sagt:

    Warum kann eigentlich nicht mal ein „kleines“ Unternehmen in der Hand seiner Gründer bleiben, ohne dass irgendeiner das aufkaufen muss?! Die Lingener Merchbude wurde doch auch kürzlich verscherbelt…

    1. BlindeGardine sagt:

      Naja es ist ja keine komplette übernahme und macht auf geschäftlicher ebene durchaus sinn, besonders wenn man seine position auf dem digitalen markt ausbauen will. Zudem ist nb ja schon ein enorm erfolgreiches label, für beide seiten also eine win-win-situation. Wie sich das für die bands auswirkt bleibt abzuwarten. Was passiert wenn man in sachen digitalisierung nicht nur nicht auf der höhe ist, sondern diese entwicklung auch noch komplett verpennt, sieht man im kleinen am crematory shitstorm.

      1. Lord Seriousface sagt:

        Schon klar, NB ist kein kleiner Schuppen mehr und wird auch nicht ganz geschluckt, das hinkt ein wenig. Aber so eine gewisse Konzentrationstendenz lässt sich im Allgemeinen nicht leugnen…wenn etwas groß genug ist wird’s gefressen 😀 Das find ich halt nicht so dolle.

    2. hypnos sagt:

      der Gründer ist ja nicht gezwungen sein Unternehmen zu verkaufen

      1. BlindeGardine sagt:

        Abgesehen davon glaube ich auch kaum, dass irgendwer von uns eine entsprechende Summe ganz kaltschnäutzig abwinken würde, uns macht nur halt niemand solche Angebote 🙂

      2. Bluttaufe sagt:

        So wie es sich liest, wird ja NB auch nicht verkauft – es geht hier um digitale Musik bzw. dessen Vermarktung.
        Gibt man Believe Digital bei Google ein so findet man…:
        „Believe Digital ist ein französisches Unternehmen, das der führende Distributor für digitale Musik in Europa für unabhängige Künstler und Labels ist. Believes Katalog enthält „Unbelievable“ von EMF, das in den USA ein Nummer-1-Hit war, und die Kataloge von Naive Records und Nuclear Blast.“.

        Ich denke mal es wird so wie bei Spotify ablaufen.
        Da können ja CREMATORY froh sein nicht mehr bei NB unter Vertrag zu stehen.
        NB haben nun mal Krempel draußen, der durchaus Massenkompatibel ist und daher eine breitere Masse anspricht. Daher macht es für NB durchaus Sinn diese Kollaboration einzugehen.

        Und es steht ganz klar in dem Bericht:

        „Markus Staiger wird Shareholder und Inhaber von NUCLEAR BLAST bleiben.“

        Also immer schön locker in der Turnhose bleiben.

      3. Lord Seriousface sagt:

        Jou, alles ruhig in der Turnhose 🙂 Ich wollte ja eigentlich nur ein wenig Stammstisch-Stunk machen und keine ernste Diskussion heraufbeschwören oder den Untergang des Abendlandes in den Raum stellen…aber was solls 😀 Klar ist „nur“ eine Mehrheitsbeteiligung erworben worden und der Chef bleibt der Chef. Aber Fakt ist doch auch, wer eine Mehrheit abgibt, gibt doch mehr oder weniger das Ruder aus der Hand…dann kann man nicht mehr machen, was man will, zumindest nicht, wenn der Mehrheitseigner Veto einlegt. Ich sag ja garnichts gegen eine sinnvolle Kooperation oder dagegen, dass ein großes Label mit technischen Entwicklungen Schritt halten muss. Aber Kooperationen müssen auch nicht zwingend mit Käufen und Mehrheitsverschiebungen einhergehen…gemeinsame Gesellschaft gründen, Joint Venture, was weiß ich. Ich perönlich würde, wenn ich so ein erfolgreiches „Baby“ wie NB hätte, nicht die Mehrheit aus der Hand geben, zumindest nicht, wenn der Schuppen entsprechend läuft und ich nicht unter Zugzwang wäre. Da wäre mir die gebotene Summe dann wurschd, aber das kann ja zum Glück jeder selbst entscheiden. Zum Abschluss mal ein Beispiel fernab der Musik: Whatsapp…hätte ich an deren Stelle auch nicht gemacht, es sei denn, ich wäre darauf aus, einmal ordentlich die Säcke zu füllen und mich dann zur Ruhe zu setzen 🙂 Gut, genug gemosert, demnächst reden wir dann über die neue Behemoth-Platte 🙂