Abraxas - Wretched Existence

Review

Als Vorgeschmack auf ihr bevorstehendes Debütalbum (welches voraussichtlich den Namen „Damnation“ tragen wird), veröffentlichen die Amis ABRAXAS die Mini-CD „Wretched Existence“.

Auch wenn wir es hierbei mit dem Erstling der Band zu tun haben, stecken hinter dem (meiner Meinung nach) etwas unpassenden Pseudonym (eigentlich habe ich die ersten Gehversuche pubertärer Waldschrate aus dem hohen Norden erwartet) echte Szeneveteranen und Death-Metal-Cracks.
Mit von der Partie sind MONSTROSITY- und VILE-Sänger Mike Hrubovcak, dessen VILE-Kollege Lance Wright am Schlagzeug, sowie Mastermind und Vater des Babys ABRAXAS, Makoto Mizoguchi (PYREXIA, INTERNAL SUFFERING, HATE ETERNAL) an den Saiteninstrumenten.

Wer sich diese Liste ansieht, braucht nur eins und eins zusammenzuzählen, um zu erraten, wie heftig man auf die Glocke bekommt. Richtig: ordentlich!
Der Stil ist somit schnell beschrieben. Auf „Wretched Existence“ regiert der brutale amerikanische Death Metal, der in diesem Fall angenehm oldschool daherkommt. Mit thrashigen, sowie auch gerne mal walzend groovenden Einschüben wird das Material aufgelockert, das ansonsten höchst technisch und schädelspaltend vorgetragen wird.
An dieser Stelle sei eine kleine Lobeshymne auf Herrn Mizoguchi erlaubt, der ein wahrer Ausnahmegitarrist zu sein scheint (mittels diverser Clips im Internet nachprüfbar).
Doch die technischen Kabinettstückchen werden sehr subtil eingesetzt, geht es dem Chef der Truppe doch in erster Linie darum, dem Sound seiner Band die nötige (und gewiss vorhandene) Durchschlagskraft zu verleihen. Vordergründig wird hier natürlich geschändet was das Zeug hält, die Bausteine dieser Zerstörungsorgie sind aber ein hohes Maß an Fingerfertigkeit und musikalisches Verständnis.
Einen herausstechenden Aha-Moment gibt es aber doch. Und zwar gleich im ersten Song „Eternally Erased“, der mit einem völlig überraschenden, lustig vor sich hindudelnden Basssolo (long time no see…) aufwartet.

Wer auf die angesprochenen Vertreter des Genres und zudem Bands wie CANNIBAL CORPSE, INCANTATION oder IMMOLATION steht, sollte sich diese roh produzierte und jederzeit hochwertige Mini auf jeden Fall einmal zu Gemüte führen.

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02.02.2010

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