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Alastis - The Other Side

Review

Okay, ich gebe zu, daß ich keine der vorherigen Scheiben von Alastis kenne und daß sie mit ihnen durchaus Kultstatus erreicht haben könnten. Was Century Media hier aber mit „perfekter Verschmelzung von Aggression und Spritualität zu einem Dark-Metal-Kongglomerat“ bezeichnet, verdient höchstens den Titel vollkommener Belanglosigkeit. The Other Side ist von der Musik her in etwa so abwechslungsreich wie die October Rust von Type O Negative und bewegt sich in doomigen Gefilden. Die einzelnen Songs klingen sehr schön, nur leider klingen sie auch vollkommen identisch, was die gesamte CD zu einem Destillat an Langeweile macht und nicht gerade zu jener ominösen Verschmelzung von Aggression und Spiritualität.. Immerhin ist die Spielzeit von The Other Side so kurz gehalten, daß sie beim ersten Durchlauf nicht völlig nervt. Die Vocals gehen teilweise auffällig stark in Richtung Samael, erreichen aber niemals deren Klasse. Insgesamt paßt diese CD damit sehr gut in den Wust der momentan erfolgreichen Veröffentlichungen, welcher solch faszinierend innovative und abwechslungsreiche Werke wie Moonspells Irreligious oder eben Type Os October Rust beherbergt und wird damit sicher auch erfolgreich sein… leider.

17.02.1997

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