Bestiar - Inferno Invert

Review

„Passion, honour are the most important things in this fucking world! We are forever with you! Keep Death Metal alive!“
So steht es auf der Rückseite dieses, allen Fans extremer Musik gewidmeten Albums geschrieben – Applaus, ganz klar!
Doch schaffen es die Polen BESTIAR auch, nicht nur mit großen (und wahren) Worten, sondern auch musikalisch zu überzeugen?

Zeit genug, ihre Lektionen zu lernen, hatten die Jungs jedenfalls. Bereits 1991 wurde die Band nämlich gegründet. Gleich das erste Demo bescherte ihnen eine Menge Aufmerksamkeit und viele Konzerte in der Heimat. Nach einer Weile wurde es aber wieder ruhig um BESTIAR und so kam es, dass die Gruppe bis zum Jahr 2004 mehr der weniger auf Eis lag. Doch Bandchef Rafal wollte es wohl noch einmal wissen und trommelte seine Weggefährten von einst zusammen, um ein Jahr später das offizielle Debüt „Lethal Venom“ zu veröffentlichen. Offenbar haben die alten Hasen Blut geleckt, da nun das (schon 2006 eingespielte) zweite Full-Length-Album „Inferno Invert“ erhältlich ist.

Darauf zu hören ist traditioneller Old-School-Death-Metal, der Einflüsse wie DEICIDE, MORBID ANGEL und CARCASS vereint. Der Gesang ist tief, der Gitarrensound roh, das Schlagzeug drischt ordentlich. Keine Experimente also. Nun ja, fast keine Experimente.
Für „A Demonity“, ein Mid-Tempo-Track mit Parallelen zu BOLT THROWER, wurde nämlich eine gewisse Anna Cenajek ans Mikrofon zitiert. Deren klare Stimme passt aber gut zur Musik, weshalb man dieses Experiment wohl als gelungen bezeichnen kann.

Unterm Strich ist „Inferno Invert“ zwar ein ordentliches Death-Metal-Album, Highlights wie gelegentliche Ausbrüche in melodischere Gefilde oder die gut gemachten Soli reichen aber leider nicht aus, um das über weite Strecken recht unspektakuläre Material auf die nächste Stufe zu heben.

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17.03.2008

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