Cephalic Impurity - Unique Brute Revival

Review

Endlich sind die Russen da! Mal ehrlich – wieso musste es so lange dauern, bis das für das gewisse Rauhe bekannte Völkchen sich endlich mal entsprechend vertont? Während der Nachbar Polen mit gleich mehreren großen Namen im Bereich Death Metal auftrumpfen kann, hörte man aus Russland bisher noch nicht allzu viel Überzeugendes. Zumindest für die Knüppel Fraktion unter euch wird sich dies nun ändern. Denn das zweite Werk des osteuropäischen Vierers hat es verslamt nochmal in sich! Vorbei sind die eingestreuten Schnipsel aus Zombie Filmen, die Pig Squeals und der unterproduzierte Sound des Vorgängers. CEPHALIC EMPURITY haben in den zwei Jahren einiges dazu gelernt und präsentieren sich nun sowohl sound- als auch spieltechnisch auf einem amtlichen Niveau.

Die knappe halbe Stunde Spielzeit hört sich zwar nach wenig an, doch passiert in den acht Songs (plus ein versteckter Bonus Track) so viel, dass jede weitere Minute beim Hörer wahrscheinlich für einen bleibenden Schaden sorgen würde. Hier werden die Extra Saiten auf den Gitarren bis zum Äußersten ausgespielt. Der Sänger Ivan (natürlich!) bleibt durchgängig im gutturalen Bereich, gestaltet sein Gegrunze jedoch äußerst ansprechend und dynamisch. Schade, dass kein Track auf russisch dabei ist – die kantige Sprache würde den Sound wunderbar ergänzen.

An Riffideen hat es den Jungs scheinbar auch nicht gemangelt. Kaum ein Part wird wiederholt, die Songs bleiben trotzdem knackig und nachvollziehbar. Dies liegt nicht zuletzt an der ordentlichen Produktion, die die vielen Details und Schnörkel, die einem erst beim mehreren Durchgängen im Ohr bleiben, so richtig fett zur Geltung bringt.

Dieses Album macht einfach Spaß und ist für Freunde der abgedrehten Brutal Riffs genauso interessant, wie für die Spaßvögel vom Death Feast, die sich gerne nackt durch den Schlamm slamen. Leute vom Fach können sich zu der Wertung gerne zwei Punkte dazu denken. Rockt sogar ohne Vodka!

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15.12.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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