Disturbed - The Sickness 10th Anniversary

Review

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Welch schöne Erinnerung, wenn man an den Moment zurückdenkt, als man „The Sickness“ von DISTURBED in den frühpubertären Händen hielt, beinahe zum ersten Mal in Kontakt mit dem sogenannten „Nu Metal“ kam. Natürlich kickte damals jeder einzelne Titel Arsch und man konnte jede Zeile nach einigen Durchgängen stakkatoartig mitgrölen. Tat ich mir mit dem darauffolgenden „Believe“ schon etwas schwerer, die „Ten Thousand Fists“ führte mich aber definitiv wieder zu DISTURBED zurück. Auch der bis dato letzte Longplayer „Indestructible“ führte den Erfolgsweg der „Gestörten“ einwandfrei fort und die DISTURBED-Fanbase wartet natürlich schon wieder sehnsüchtig auf neues Material der US-New Metal-Institution.

Bevor das aber der Fall ist, feiern die vier Amerikaner zuerst das zehnjährige Jubiläum ihres Debüts „The Sickness“. Mit Hologrammcover, einem Bonustitel („A Welcome Burden“) und komplett remastertem Songmaterial ausgestattet, legen DISTURBED also die Geburtstagsedition ihres Einstiegs in die Musikwelt in qualitativ hochkarätiger Form in die Ladenregale. Durch die saftige Produktion kommen die neu eingespielten Songs standesgemäß noch ein wenig druckvoller aus den Boxen und was vor allem auf Anhieb überrascht, ist die Tatsache, dass sich die Songs nach dieser langen Zeit noch immer nicht wirklich abgenutzt haben. „The Game“, „Stupify“, „Conflict“ und auch die „Klassiker“ „Down With The Sickness“ und „Shout 2000“ (das damals jedes Kind singen konnte!) wissen auch anno 2010 nachwievor zu überzeugen. Wenn man sich die neueren Outputs der Band anhört, muss „The Sickness“ natürlich ein paar Abstriche hinnehmen, alles in allem kann diese Scheibe aber auch nach zehn Jahren der musikalisch starken Veränderungen absolut überzeugen.

„The Sickness“ macht Spaß, die Live-Versionen einiger Songs, die auf dem Original noch vorhanden waren, fallen zwar weg, dafür kann man aber mithilfe der beigelegten Codekarte auf der Website der Band ein paar Behind-The-Scenes-Einblicke erlangen, was auch ein nettes Feature für Fans ist. Wie gesagt, DISTURBEDs „The Sickness“ zählt auch nach einer Dekade noch zu den wichtigsten und stilprägendsten Veröffentlichungen einer damaligen New Metal-Band. Viele Gruppierungen sind aus dieser Mitschwimmerwelle ja nicht übrig geblieben. Alleine diese Tatsache spricht schon für die musikalischen und unterhaltenden Qualitäten von DISTURBED. Alles, was mir noch zu sagen bleibt, ist eigentlich nur: Happy Birthday „The Sickness“!

PS: Wer die Platte noch nicht hat, muss hierbei unbedingt zugreifen, der Rest sollte „The Sickness“ wieder einmal aus der Kartonschachtel unter dem Bett hervorholen und ein paar nostalgische Gefühle aufkommen lassen…

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10.05.2010

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