Drengskapur - Was der Morast verschlang

Review

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DRENGSKAPUR spielen Black Metal. Wem der Albumtitel „Was der Morast verschlang“ noch nicht gereicht hat, um das festzustellen, den sollten die grimm-trven Pseudonyme der Musiker (Wintergrimm an Gitarre und Gesang und Hiverfroid an den Drums) überzeugen. Und als ob das noch nicht genug wäre, ist das Album-Artwork in Grautönen gehalten, wurde eine unlesbar-kvltige Schriftart gewählt und die Lyrics im Booklet grau in/auf grau gedruckt.

Aber die Musik von DRENGSKAPUR uninspiriert zu nennen, wäre nur teilweise korrekt. „Was der Morast verschlang“ ist tatsächlich sehr inspiriert, vor allem von Bands wie NOCTE OBDUCTA, KARG und ELLENDE. Dabei kommt aber nur deutschsprachige Melancholiker-Poeten-Black-Metal-Stangenware heraus, denn DRENGSKAPUR fehlt eine eigene Identität.

Mit DRENGSKAPUR gepflegt versumpfen

Zwei Minuten Geklampfe auf der Akustikgitarre laden den Hörer ins Reich von DRENGSKAPUR ein, bevor „Mit kalten Fängen“ losballert. Und das im relativen Wortsinne: Hiverfroid an den Drums spielt nicht den Song, sondern sein Instrument. Völlig egal, welchen Riffteppich oder vage dissonante Lead Wintergrimm gerade vor sich hinspielt, Hiverfroid trommelt einfach auf seine Kessel ein, bringt alle paar Sekunden ein Fill, blastet, schlägt die Glocken oben auf den Becken an, haut die Doublebass raus, und ist dabei so dermaßen schlecht produziert, dass man das Gefühl hat, ein Specht würde einem ein Loch in den Schädel hacken.

Man fragt sich manchmal, ob Hiverfroid die Songs hören durfte, bevor er seine Parts einspielen musste. Nicht, dass es da viel zu hören gäbe: Es wird exakt das geboten, an das man halt denkt, wenn man den Titel „Was der Morast verschlang“ hört. Problematischerweise dauert aber jeder Song knapp dreizehn Minuten, ohne wirklich Ideen zu haben, was mit dieser Zeit anzufangen wäre. Es wird das übliche Programm abgespult: die Gitarre liefert Riffteppiche, Tremolo-Picking und akustische Intros/Outros/Interludes, dazu kommt ein bisschen Gekreische und das Schlagzeug ist auch da. In den besten Momenten ist das einfach langweilig, in den schlimmsten arbeiten die Elemente aber nicht mit-, sondern aktiv gegeneinander.

Viel Lärm um nichts?

Und nachdem man eine Stunde mit DRENGSKAPUR durchs Moor gewandert ist, kommt nichts dabei heraus. Keine Spannung, alles plätschert dahin. Keine großen Momente, alles klingt gleich. Keine Atmosphäre, dazu ist das Schlagzeug ein zu großer Störfaktor und das Songwriting zu schlecht. Vielleicht sind die Texte wenigstens tiefsinnig, keine Ahnung; Wintergrimms Gekreische klingt wie Fingernägel auf einer Tafel und die Lyrics kann ich ja nicht lesen.

Wer also auch nur ein bisschen Interesse an Black Metal oder stimmungsvoller Musik für lange Herbstabende hat, sollte sich ein anderes Album zulegen.

Review von Bernhard Rübenthal

19.10.2020

Der metal.de Serviervorschlag

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52 Kommentare zu Drengskapur - Was der Morast verschlang

  1. Watutinki sagt:

    Mir gefällt „Was der Morast verschlang“ eigentlich ziemlich gut, gerade auch die Produktion ist aller erste Sahne! Und „unlesbar-kvltige Schriftarten“ sind sowieso das Größte! Erinnert mich daran, als Taake noch Meilensteine veröffentlicht haben. Blöd natürlich nur, wenn man dann ein Lyrik Video vorgesetzt bekommt. Haha…
    Ich muss dem Rezensenten allerdings mit dem Schlagzeug recht geben. Ich finde das aktustisch gar nicht so schlecht, aber es ist nicht genau erkennbar, für welches Album das eigentlich eingespielt wurde. Mit „Was der Morast verschlang“ scheint es jedenfalls wenig zu tun zu haben.

  2. Watutinki sagt:

    Übrigens haben auch Drengskapur ne nette Bandcamp Page :))
    https://drengskapur.bandcamp.com/

  3. nili68 sagt:

    Totaler Müll. Das fängt schon beim lächerlichen Gesang an.

  4. BlindeGardine sagt:

    3 Punkte finde ich hier aber doch ein wenig herb, so schlimm ist es doch gar nicht. Rein musikalisch ist das durchaus gut hörbar. Die Produktion klingt halt irgendwie nach Proberaum. Und das meine ich genau so, nicht absichtlich Lofi, womit ich zwar auch wenig anfangen kann, sondern eben wirklich als hätte man es im Proberaum eingekloppt. Aber da gibt es halt auch Schlimmeres. Wirklich beschissen ist halt der Gesang. Und die Bühnenoutfits sollte man vielleicht auch noch mal überdenken 😉

  5. nili68 sagt:

    Ja gut, vielleicht ist es auch nicht das Schlimmste, was ich je gehört habe, aber das ist einfach so dermaßen überflüssige Rohstoffverschwendung, für die man sich höchstens begeistern kann, wenn man ’ne Anti-Kommerz Agenda hat.
    Da guck ich doch lieber mal, was Nuclear Blast oder Century Media im Sortiment haben..

  6. Watutinki sagt:

    Habe es mir noch mal angehört, ich finde es echt nicht schlecht. Ich finde auch die Produktion ganz ordentlich, gerade wenn es nur im eigenen Bunker aufgenommen sein sollte. Da bin ich jetzt etwas überrascht über die Kritik hier, aber gut, solls geben. Wirklich essenziell finde ich es jetzt auch nicht, aber wenn das Schlagzeugspiel gepasst hätte, wären für mich schon 5-6 drin gewesen.

  7. nili68 sagt:

    Gegen undergroundigen Lo-Fi Black Metal generell habe ich nichts. Paysage d’Hiver oder Nehëmah z.B. finde ich super. Das wollte ich noch mal erwähnen, da das eine sehr wichtige Information für die Welt ist! LOL

  8. KraftPrinzip sagt:

    Metal.de… immer wieder fällt mir diese Seite auf wenn es um Reviews geht, und immer wieder negativ! Dieses Review hat für mich allerdings den Vogel abgeschossen. Wie schon so oft habe ich mich hier beim Lesen geärgert über soviel Selbstgefälligkeit, Stumpfsinn und Inhaltsleere.
    Sowohl die Band wie auch deren Werk werden vollkommen verkannt! Das Herzstück und für mich das, was die Seele dieser Band ausmacht, nämlich das kompromisslose und eigensinnige Drumming, scheint Herr Bernhard Rübenthal (aus welchem schrägen Kinderbuch ist dieses Pseudonym entlehnt) weder erfassen noch reflektieren zu können! Gerade in einer Szener aus sich selbst klonender, anbiedernder, profilloser Black Metal Bands, stellen Drengskapur eine kompromisslose, eigensinnige und musikalisch fordernde Ausnahme da, die dem Hörer genau dorthin zielt wo es weh tut, ins Herz!
    Drengskapur macht weiter so und lasst euch von solchen Randerscheinungen des Internets nicht tangieren! Mich hat es einfach fassungslos gemacht und zutiefst verärgert, und das müsste ich jetzt mal los werden!

  9. Interkom sagt:

    Dazu sollte sich mal eine Umfrage ergeben:
    Ist KraftPrinzip
    A) Der Gitarrist
    B) Der Schlagzeuger
    C) ein Fan?

  10. kaltmann sagt:

    Die musikalischen Vergleiche im Review greifen meiner Meinung nach völlig daneben und zeigen bereits, dass der Rezensent mit dieser Art von Musik wahrscheinlich wenig anfangen kann. Die Produktion ist absolut passend – weder zu rauschig noch zu glatt. Die Kritik am Schlagzeug kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Sicherlich ist es rasant und wild, passt sich aber hervorragend an die schneidenden Riffs an, welche sich wie üblich zwischen erhaben und komplex verorten.

    Insgesamt zwei Punkte Abzug von mir – ein bisschen (mehr) Abwechslung wäre nach ein paar Jahren gut und das Cover muss wie immer nicht sein. Ansonsten: Gebt diesem Album eine Chance, wenn ihr eigensinnigem, atmosphärisch-kaltem BM etwas abgewinnen könnt.

    8/10
  11. Black Kali sagt:

    Die Bewertung versteh ich auch so gar nicht. Das ist doch handwerklich gut gespielter Black Metal. Die Instrumente klingen alle gut, das Schlagzeug hat wiedererkennungswert (positiv gemeint). Die Produktion passt soweit, ist für Eigenproduktion sogar schon fast zu gut. Mir kam direkt nach ein paar sekunden Drudkh in den Sinn.
    Natürlich klingt das als hätte man das so oder so ähnlich schon hundertmal woanders gehört. Aber wo ist das denn bitte nicht der Fall?

  12. Gabbagandalf sagt:

    Lasst euch bloß nicht von diesem unsagbar schlechten Review abschrecken. Die Schrift ist sehr wohl lesbar und man sollte die Musik genießen und dazu die Texte lesen, das passt wie Arsch auf Eimer! Der Rezensent meint, Drengskapur fehle eine eigene Identität, selten sowas dämliches gelesen! Wer die anderen Alben und die von ihrer Zweitband Rimruna kennt weiß was ich meine, sehr schade und auch schwach, wenn man sich da nicht als Schreiberling n bisl schlau macht und dann so einen Nonsens verzapft. Zum Drumming hat Kraftprinzip alles gesagt…
    Weiter heißt es „schlecht produziert“, ohne Worte! Man hört doch alles ganz klar heraus und wie immer geht es beim BM v.a. um Atmosphäre und die gibt der Sound passend zur Lyrik absolut her, es ist halt BM und kein glattgebügelter Melodic Death…
    Der Gesang sei wie „Fingernägel auf einer Tafel“, ähm…erneut ohne Worte…Es ist BM verdammte Axt, wie soll er denn sonst singen…junge junge junge
    Hört der Rezensent überhaupt BM?
    Fazit: Gutes, nicht perfektes Album, mit viel Abwechslung, ner Menge versteckter Melodien, die sich nicht beim ersten und auch nicht beim fünften Hören erschließen, dazu sind es zu viele. Absolut passend für einen Herbstspaziergang oder zum Joggen im herbstlichen Wald, oder für das dunkle Zimmerlein mit nem Whisky und dazu die Lyriks lesend um dem kalten nebligen Herbst zu entfliehen…

    P.S. Kaum kommt einer mit ner anderen Meinung, wird insinuiert er sei Mandmember oder Fanboy, richtig schlecht und billig lieber Interkom…

    8/10
  13. Interkom sagt:

    Sockenpuppen, die alle das gleiche schreiben und gerne mit Klammern arbeiten. Naja, wers braucht. Mit wem auch immer ich von der Band jetzt schreibe. Ich verstehe ja, dass es ätzend ist, für seine Mühen ein negatives Review zu erhalten. Mit der Einschätzung ist der Rezensent nicht alleine, wie du ja lesen kannst. Also Tränen wegwischen, aufrichten, Kritik ernstnehmen, weiter arbeiten, besser werden.

  14. doktor von pain sagt:

    Na, das ist aber auch ein Zufall, dass sich innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere User zu Wort melden, von denen man hier sonst nie etwas liest. Und das zum Album einer Band, die vielleicht gerade mal zwei Dutzend Leuten bekannt sein dürfte. Und dann haben diese User auch noch alle eine ähnliche Meinung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  15. Nether sagt:

    Bezüglich deiner Frage:

    Die richtige Antwort müsste sein D) er ist die Kapuze

  16. Interkom sagt:

    Trve-kvlt-grim kapvze!
    Das e bitte mit Doppelpunkt drüber vorstellen. Danke

  17. Black Kali sagt:

    Ich find halt so eine Bewertung kann man nur abgeben, wenn die Musik handwerklich schlecht gemacht ist…. und das ist hier sowas von überhaupt nicht der Fall. Das ist solider atmosphärischer Black Metal, nicht mehr uns nicht weniger. Ich höre da wie gesagt unter anderem Drudkh und wenn ich mir ‚Mit Kalten Fängen‘ anhöre sogar Borknagar heraus.
    Kann man nur hoffen das es außer mir noch mehr Leute gibt die keinen großen Wert auf Reviews geben und sich selbst ’ne Meinung bilden.

  18. Gabbagandalf sagt:

    Oh man…wenn ein Album viele Meinungen der Leser bekommt, weckt das Interesse und der eine oder andere hört es sich halt an, denke nicht, d. alle vorherigen Meinungsäußerer die Band kannten.
    Ich mag die einfach nur, wie Rimruna, Album blind vorbestellt und nicht enttäuscht worden, nix mit Bandmember…

  19. Black Kali sagt:

    @doktor von pain
    Nunja… hier sind ja nun auch die immer gleichen dumpfbacken unterwegs die zufälligerweise die selbe Meinung haben. Merkst du was?

  20. doktor von pain sagt:

    Ja. Ich merke, dass die eine Sorte Dumpfbacken immer hier unterwegs ist, die andere aber nur bei diesem einen Album. Da frage ich mich doch, warum das so ist.

  21. kaltmann sagt:

    Puh, hier wird ja hart geschossen. Den positiven Kommentatoren zu unterstellen, Bandmitglieder/Fakeprofile zu sein, finde ich etwas schwach, nur weil es eurem persönlichen Geschmack nicht entspricht. Ich denke nicht, dass die Band das nötig hat. Die machen genau diese Musik schon seit Jahren und sind vorher in den Rezensionen auch nicht so schlecht weggekommen 😉

  22. Black Kali sagt:

    Ich schreibe hier eigentlich nichts bzw nur sehr selten und dann nur wenn ich etwas als ungerechtfertigt empfinde…. was hier der fall war. Ist also nicht mwin erster Kommentar

  23. Black Kali sagt:

    @kaltmann so sieht’s aus

  24. KraftPrinzip sagt:

    @Interkom und @DoktorvonPain
    Solche Unterstellungen sind mehr als vermessen! Ich persönlich habe genau das geschrieben was ich nach dem Lesen dieses miesen Reviews nunmal dachte, und, wie ich schon betont habe, war es nicht das erste Review auf dieser Seite was mich kopfschüttelnd und fassungslos zurück gelassen hat!
    Ich mag Drengskapur und auch Rimruna seit einigen Jahren, aber darf ich deswegen meine Meinung nicht kund tun? Darf man das nur wenn man null Ahnung von einer Band oder besser noch einem ganzen Genre hat oder sie, wie der Reviewer, am besten überhaupt nicht mag? Und nur mal nebenbei, ich glaube, es gibt durchaus mehr Leute in der Szene, die Drengskapur mögen als hier spekuliert wird, und das sowohl im In- als auch im Ausland.

    9/10
  25. doktor von pain sagt:

    Na, na. Direkt unterstellt habe ich das nicht. Ich habe nur angemerkt, dass es schon seltsam ist, wenn gerade jetzt auf einmal so viele Kommentatoren aus der Versenkung gekrochen kommen, die sonst gar nicht oder nie aktiv sind. Und mit meiner Meinung zur Band und ihrer Musik hat das auch nichts zu tun, weil ich mir dazu noch gar keine Meinung gebildet habe. Will sagen: Ich habe mir nichts von der Band angehört.

  26. Black Kali sagt:

    @doktor von pain
    Frag ich mich warum du dann deinen senf dazugibst xD

  27. Cynot sagt:

    Was ich immer wieder geil finde ist, dass ausgerechnet Leute, die sich massiv über ein Review beschweren, dem Reviewer irgendwelche Sachen unterstellen und zum Teil persönlich angehen, erwarten, dass man ihre Meinung doch akzeptiere. Ganz großes Kino. 😀

    Habe, als Nicht-Fan, auch mal in das hier verlinkte Lied reingehört. Klingt für mich nach mittelmäßigem BM. Mehr als 4-5 Pkt. würde ich hier auch nicht geben.

  28. Black Kali sagt:

    Und deswegen schreib ich so selten bzw sind hier immer die gleichen fünf, sechs leute unterwegs… dreht sich halt selten mal um die Musik.

  29. doktor von pain sagt:

    @Black Kali: Ich dachte, das hätte ich mittlerweile zum Ausdruck gebracht. Hatte ich schon in meinem ersten Kommentar. Vielleicht liest du ihn dir noch einmal durch.

  30. Black Kali sagt:

    ,,Na, das ist aber auch ein Zufall, dass sich innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere User zu Wort melden, von denen man hier sonst nie etwas liest. Und das zum Album einer Band, die vielleicht gerade mal zwei Dutzend Leuten bekannt sein dürfte. Und dann haben diese User auch noch alle eine ähnliche Meinung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

    Um das loszuwerden?

  31. Black Kali sagt:

    Hätte hier jeder glaub ich gut drauf verzichten können.

  32. doktor von pain sagt:

    Kurze Frage, kurze Antwort: ja. Ist doch mehr als offensichtlich.

  33. kaltmann sagt:

    @Cynot:
    Nun, das gehört doch zum guten Ton! 😉
    Ist natürlich klar, dass jeder einen anderen Geschmack hat. Rezensionen sollen ja unbedingt auch subjektiv sein. Ich mag halt z.B. keinen „modernen“ (Black) Metal und würde mir daher auch nie träumen lassen, meine Meinung zu einem solchen Album hier kundzutun – kann dahingehend also ernsthaft nicht urteilen, ob aus dieser Richtung etwas „gut“ oder „schlecht“ ist und dementsprechend auch niemandem, der an der Musik interessiert ist, eine Empfehlung aussprechen. Die im Review genannten Bands haben mich deshalb schon stutzig gemacht. Ich wollte mit meinem Kommentar daher eher verdeutlichen, dass die Erwartungshaltung schon eine ganz andere ist, wenn man von NOCTE OBDUCTA ausgeht. Passt hier halt einfach mal gar nicht.

  34. doktor von pain sagt:

    Tut mir leid, dass meine Kommentare nicht so große Bedeutung haben wie deine. Ich gelobe Besserung.

  35. Interkom sagt:

    Also ich habe keine Lust für deine Band Werbung zu machen und durch viele Kommentare hier sowas wie eine Kontroverse draus zu machen. Wenn die Redaktion die Kommentare durchgehen sollte, bitte meine Löschen. Ist einfach nur langweilig wie die Musik. Zu den Sockenpuppen: man sieht leider wie der Bauchredner offensichtlich seine Lippen bewegt.

  36. KraftPrinzip sagt:

    @doktor von und zu:
    Warum nimmst du denn überhand an der Diskussion Teil, wenn du noch nicht Mal Interesse hast dich mit der Musik auseinander zu setzen um die es hier geht????

  37. doktor von pain sagt:

    Du stellst die gleiche Frage wie Black Kali, nur anders formuliert. Sollen wir uns hier echt so im Kreis drehen? Nee, reicht jetzt langsam mal.

  38. Watutinki sagt:

    Ich kann hier eigentlich jedem irgendwie zustimmen. Ich finde das Review nicht besonders kompetent und würdevoll beschrieben, gleichzeitig denke ich aber auch, dass sich engste Vertraute der Band plötzlich Mal zu Wort melden. Vielleicht ist es auch ein Fehler in der Matrix, aber hier treten einfach zu viele Zufälle auf einmal auf…

    Die anderen Werke von Drengskapur haben hier bei metal.de ja 7 Punkte erhalten. Sind die jetzt so viel schlechter zu damals geworden?

  39. Black Kali sagt:

    Inkompetent trifft es ganz gut 👍

  40. Finq09 sagt:

    In meinen Augen ist das ein unverschämtes Review. Das Album mag nicht die Erfüllung aller Black Metal Liebhaber sein, aber es ist auch meilenweg weg davon so schlecht zu sein, dass man es so durch den Kakao zieht.
    Wenn man dieser Art von Musik absolut nichts abgewinnen kann, sollte man evtl. nicht die Reviews dazu verfassen (müssen). Ich denke, hier wird der echte Autor des Review ganz bewusst nicht genannt. Bernhard Rübenthal, ist klar. Scheint mir ganz so, als hat sich da jemand den Montag-Morgen-Frust von der Seele geschrieben, oder hegt eine persönliche Fehde gegen die Band oder eins der Mitglieder.
    Alleine der letzte Absatz zeigt schon, dass das hier mit einem seriösen Review nicht mehr viel zu tun hat.

    Nicht jedes Album muss ankommen, aber man kann auch schlechte Musik mit etwas Rückgrat bewerten.
    Lest euch z.B. Mal die 2.0 Reviews auf AngryMetalGuy durch.

  41. nili68 sagt:

    Naja, es ist nicht (bis auf den Gesang) unhörbar superschlecht, aber halt total 08/15 bis zum Erbrechen. Typischer Trve Underground Crap halt. Muß man leider so sagen, da hilft auch kein whinen. Ich wünsche den Jungs aber trotzdem alles gute.

  42. BlindeGardine sagt:

    Huch, was ist denn hier passiert? Und ich hab nichtmal Popcorn im Haus…

    Aber nun, an die Leute, die hier plötzlich aus dem Nichts auftauchen oder zum ersten mal posten, weil sie sich nach der Ungerechtigkeit dieser Rezension einfach nicht mehr zurückhalten konnten: Willkommen! Wenn euch das Gerede der Vielposter hier so auf den Zeiger geht, beteiligt euch doch einfach und hebt das Niveau.
    Und habt ihr mal ein Arschbomben-Review im Rock Hard gelesen? Da ist das hier doch sogar noch nett formuliert….also so vonwegen unprofessionell und so…

    Nun bin ich selbst kein großer Fan von allzu despektierlichen Tönen auch bei negativen Bewertungen, aber da habe ich schon Schlimmeres gelesen. Und wenn sich plötzlich ein ganzer Pulk von Leuten, die hier entweder noch nie oder so gut wie nie gepostet haben, zu Wort meldet und den Verfasser besagter Negativrezension angreift, dann kann man sich zumindest wundern. Zumal bei einer Band die, seien wir mal ehrlich, vermutlich keine Sau kennt.
    Wäre zudem ja auch nicht das erste mal, dass sich hier Bandmitglieder über negative Rezensionen ihrer Werke und/oder Aktionen auskotzen. Siehe Minas Morgul und Crematory.

  43. Urugschwanz sagt:

    Hej Party, endlich wieder mal was los hier haha. Sodann, also ich muss sagen das Review ist tatsächlich ein wenig unsachlich geschrieben. Jedoch sollte der BMeddler, der ja so hart ist auch nicht gleich darüber weinen. Immer ein auf pöse machen und dann Mama rufen, wenn einer was schlimmes über sein Spielzeug sagt. Köstlich!

    Also zu Drengskapur und Rimruna kann man sagen, kennt man eine Scheibe, kennt man alle. Ich verstehe auch nicht, warum gerade diese Zwei Burschen im Underground so bekannt sind und ihre Zwei gleichen Bands ständig irgendwo live zu sehen sind. Alle Lieder sind uninspiriert und nichts passiert da, was von Belang wäre. Handwerklich ist nichts auszusetzen, jedoch fehlt der ganzen Musik wie immer jegliche Seele und jede echte Emotion. Lahm und zahm, wie warme Butter. Das ist kein Black Meddl, das ist Lullimusik mit schwarzer 0815 Kapuze. Und der Sound ist eben Underground, da gibt es auch nicht wirklich was zu meckern. Zum Glück, sind sie bei keiner guten Plattenfirma, die ihnen auch noch guten Sound finanziert, um die Langweiligkeit schöner zu verpacken.

    Fürs handwerkliche kann ich schon 4 Punkte vergeben, jedoch brauch das die Welt nicht. Aber wems gefällt…

    4/10
  44. Headcleaner sagt:

    So grausam finde ich die Platte eigentlich gar nicht, zum Hintergrundsoundtrack bei winterlichen Autofahrten taugt sie bestimmt (wie auch schon die vorherigen Veröffentlichungen). Aber sie sollten – wie schon vorher erwähnt – dringend mal an ihrem Bühnenoutfit arbeiten! Ich habe die 1x live gesehen – grauenhaft! Da stehen zwei Typen in verschissenen Schlabberklamotten beim Soundcheck, dann theatralische Pause, und dann kommen die beiden in immer noch den selben verschissenen Klamotten plus beknackte Hobbitmäntelchen aus der LARP-Restekiste auf die Bühne. Da könnte die Musik noch so weltbewegend sein, das macht es zu einer absoluten Lachnummer.

    5/10
  45. royale sagt:

    einmal nicht auf Metal.de gewesen und zack, alle aus’m Winterschlaf erwacht, wobei?! Wird sicher noch schlimmer, beim nächsten lockdown.

    Also eine 3/10 ist das hier sicher nicht, ebenso keine 9/10

    „denn DRENGSKAPUR fehlt eine eigene Identität.“
    ist sowas überhaupt noch möglich? Wenn ich mich nur einem Genre bediene? Ich denke nicht?

    Getippt haben ja die anderen schon genug, somit gibt es von mir 6,66/10

  46. BlindeGardine sagt:

    @royale
    So sehe ich das auch. Das hier ist halt weder eine 3/10 noch einer 8 oder 9/10. Handwerklich funktioniert das schon und schmerzt beim Hören auch nicht in den Ohren, es reißt aber wohl auch niemanden vom Hocker, der nicht grade eine ausgesprochene Affinität zu der Band hat.

  47. royale sagt:

    @BlindeGardine, musikalisch war und ist 2020 ein sehr starkes Jahr und zwar in jedem Genre.

  48. Pankratz sagt:

    Achso, ich hör zwar eigentlich nur Schwedenpop und Crustcore aber dieses Album ist für mich ne glatte:

    5/10
  49. ultra.silvam sagt:

    Muss gestehen, hab die Band jetzt nur wegen dem TamTam hier und dieser Review (die wie ein Rachebrief einer beleidigten Exfreundin eines Bandmitglieder klingt) angehört und muss sagen, das Teil ist wirklich nichts Spektakuläres. Eine 3/10 ist aber trotzdem etwas unverschämt, aber das kommt halt davon wenn man als Groupie abserviert wird 😀

  50. Ov Sorrow sagt:

    Loide.. ernsthaft. Ich geb eigentlich einen Scheiß auf Rezensionen. Egal ob gut oder schlecht und hör immer selber rein, um mir ein Bild zu machen.

    Aber diese Rezi ist echt unter aller Sau. Dann geh halt hin und hau denen eins auf die Fresse, wenn das Teil deine Ohren so hart beleidigt und poste ein Foto davon. Das hat jedenfalls mehr Unterhaltungswert als diese Wortkotze.

    Und ansonsten einfach Mal die Fresse halten und schön weiter Post-Hardcore-Hipster-Crust-Punk hören.

    7/10
  51. DK_Dod sagt:

    Ich halte das einfach mal kurz. Ein für die Zielgruppe absolut passend produziertes Album mit vielen guten Riffs. Macht Bock.

    7/10
  52. Travis Sickle sagt:

    Einmal durchgehört und gedacht, ist das die Platte aus dem Review? Kann doch nicht sein. Das ist doch keinesfalls unter Durchschnitt, Stimmung passt auch. Eigentlich kann ich die komplette Kritik nicht teilen, denn das kritisierte ist meist Stilmittel. Vielleicht einfach diese Art Musik nicht verstanden?

    7/10