Engutturalment Cephaloslamectomy - Glam Not Slam

Review

KURZ NOTIERT

Es gibt Bands, die versuchen mit aller Gewalt mehr zu sein, als sie eigentlich sind – und es gibt Bands wie ENGUTTURALMENT CEPHALOSLAMECTOMY, die genüsslich mit dem Rasenmäher über Anspruch, Stil und so ziemlich alles Lebende drüber gehen, das doof genug ist, im Wege zu stehen. Die US-Amerikaner spielen auf „Glam Not Slam“ – öh – Slam. Und damit sind sie so innovativ wie ein Stück Brot – allerdings auch genau so funktional. Die Primitivität der Musik erlaubt es den Herren, ihren gesamten musikalischen Fokus auf mächtig durchschlagende Grooves zu legen.

Und viel mehr Analytik muss man hier nicht betreiben, besonders wenn das ziemlich überflüssige Intro mit dem Namen „Worthless Intro You Will Skip“ die Selbstwahrnehmung der Band programmatisch anreißt. Das Trio hat sich selbst eine parodistische Natur angedichtet, die im Gegurgel, Gegrunze und Geslamme natürlich nicht wirklich rüberkommt. Aber diese Art von Slam ist so überzogen, dass sie schon an sich wie eine musikalische Parodie auf Brutal Death anmutet. Da darf man es den Herren auch mal verzeihen, dass sie TOTO mal kurz durch den Häcksler jagen mit „I Bless The Slams Down In Africa“.

„Glam Not Slam“ drückt jedenfalls richtig heftig in Gesicht, Nacken und Magengrube. Die Produktion ist dabei fast ein bisschen zu sauber geraten, gleicht das aber dafür mit ordentlich Bass in der Buxe aus. Mehr braucht es zum Slammen eigentlich auch nicht. Nicht, dass man von einer Band namens ENGUTTURALMENT CEPHALOSLAMECTOMY etwas anderes erwartet hätte…

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Engutturalment Cephaloslamectomy - Glam Not Slambei amazon17,04 €
15.05.2020

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

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