Erben der Schoepfung - Elis

Review

Die „Erben der Schöpfung“ sind ein neues Projekt von Oliver Falk (WeltenBrand), deren erste Single „Elis“ auf das demnächst erscheinende Debütalbum „Twilight“ einstimmen soll. „Elis“ setzt sich aus neoklassischen Grundstrukturen mit weiblichen Gesang und einigen wenigen elektronischen Einflüssen zusammen, die von ordentlich metallischen Gitarren unterstützt werden, als Vergleich mag vielleicht Aesma Daeva dienen. Wie schon „In Gottes oder des Teufels Namen“ wurde die Produktion erneut in die Hände von Alexander Krull gelegt, dem es wieder gelungen ist, dem Ganzen einen klaren, differenzierten Sound zu verpassen. Den Song selbst, der neben dem deutschsprachigen Original noch in englischer Fassung und zweier Remixe von Noyce und Spiritual Cramp vorliegt, würde ich als „nett“ bezeichnen, eingängig und gut anhörbar, aber aufgrund der unspektakulären Gesangslinien und den relativ einfachen Gitarrenriffs nicht wirklich überzeugend. Der Text von „Elis“ ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen etwas „aua“. Auszug gefällig? „Lass, wenn deine Stirne leise blutet, uralte Legenden, und dunkle Deutung des Vogelflugs.“ Irgendwelche Fragen? Begeistern konnten mich die Erben der Schöpfung mit diesem Vorgeschmack auf „Twilight“ wirklich nicht, zumal ich kein Freund von Maxis mit einem Song und dessen vielfacher Wiederholung in Form von Remixen oder sonstiger Versionen bin, aber ich will mich bezüglich des demnächst erscheinenden Debüts gerne überraschen lassen.

04.06.2001

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1 Kommentar zu Erben der Schoepfung - Elis

  1. Sabine Dünser sagt:

    auf der maxi elis steht, das ich den text zum lied geschrieben habe, der laut rezension ‚aua‘ ist. da ist leider ein fehler unterlaufen, denn der text ist ein gedicht von georg trakl. der ist schon tot und wird sich sicher nicht mehr ärgern, dass ihr es ‚aua‘ findet ­čÖé sabine