Hell Boulevard - Made In Hell

Review

Galerie mit 15 Bildern: Hell Boulevard - Rockharz 2019

Mit „Made In Hell“ veröffentlichen HELL BOULEVARD ihr fünftes Album. Der Nachfolger von „Requiem“ bietet zehn Tracks aus bekanntem Gothic- und Dark Metal sowie Rock, gespickt mit modernen Elementen. Seit jeher fährt die Band im Fahrwasser von LORD OF THE LOST, mit denen sie mehrfach auf Tour war. Reicht das, um nachhaltig zu überzeugen?

HELL BOULEVARD zeigen klare Einflüsse

Zu Beginn des Openers „Pitch Black“ wähnt man sich kurz im falschen Film, da die Beats zunächst nicht nach Metal klingen. Doch bald bricht eine Soundwand über einen herein und vertreibt diese Gedanken. Mit seiner Metalcore-Schlagseite überzeugt der Opener. „Btch Pls“ folgt direkt und bringt eine Industrial-Note mit, die an WEDNESDAY 13 erinnert.

Viele Einflüsse kennt man bereits, doch HELL BOULEVARD setzen sie gut um. Als wir die Gruppe 2019 als Vorband von LORD OF THE LOST sahen, wirkten sie noch wie eine fade Kopie des Headliners. Von „fade“ kann hier keine Rede mehr sein, denn gesanglich und musikalisch hat sich einiges getan – auch wenn die Band um Chris Harms weiterhin als Hauptvorbild dient.

Die Vergleiche kommen nicht von ungefähr: Die Vocals wurden von Chris Harms koproduziert, Bengt Jaeschke mischte „Made In Hell“ in den Hamburger Chameleon Studios. Für die Produktion ging es in die Abbey Road Studios in London. Neben LORD OF THE LOST standen auch DEATHSTARS und DOPE STARS INC. mit ihren elektronischen Elementen und der Ästhetik Pate.

Trotz aller Vergleiche sind die meisten Tracks auf „Made In Hell“ kurzweilig, tanzbar und auf Clubkonzerte zugeschnitten. Der Mix aus Härte und melancholischer Gothic-Stimmung gelingt.

„Made In Hell“ – nicht geklont, sondern inspiriert und gelungen

Selbst schuld, wenn man sich nach einem mittelmäßigen ersten Eindruck jahrelang nicht mehr mit einer Band beschäftigt: Mit „Made In Hell“ liefern HELL BOULEVARD ein starkes Album und wecken das Interesse, sich auch die vier vorherigen Veröffentlichungen noch einmal anzuhören.

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22.04.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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