Hopelezz - Sources Of Ignition

Review

Galerie mit 5 Bildern: Hopelezz auf dem Ruhrpott Metal Meeting 2016

Am Beispiel der Wuppertaler HOPELEZZ lässt sich nachvollziehen, wie schnell es heutzutage für junge Bands gehen kann. Die Truppe hat sich in der aktuellen Besetzung zwar erst vor knapp einem Jahr zusammengetan und spielt auch erst seit einem guten dreiviertel Jahr live, dennoch darf der Fünfer in seiner Bio bereits von sich behaupten, für Bands wie ILL NINO oder SEPULTURA den Opener gemacht zu haben. Fleißig, fleißig kann man da nur sagen.

Dass die Jungs mit ihrer Mucke ganz offensichtlich auch Fans ansprechen können, wird von der Tatsache untermauert beim „Emergenza“-Festival zweimal in Folge zum Publikumssieger gekürt worden zu sein. Dementsprechend engagiert ging der Fünfer an die Arbeit um mit der ersten EP „Sources Of Ignition“ nachzulegen.

Diese beinhaltet zwar lediglich drei Exponate des Schaffens der Jungs, doch diese lassen uns wissen, dass man im Hause HOPELEZZ ziemlich genau weiß wohin man will. Ihre zeitgemäße – jedoch „Core“-freie – Melange aus Thrash und Melodic Death Metal mit jeder Menge an Groove wurde von Thorsten Sauerbrey im MetalSound Studio zu Osterode mit reichlich Druck ausgestattet, wodurch die Tracks durchwegs gut zur Wirkung kommen.

Während man im Opener „The New Delight“ zunächst dezent an PANTERA erinnernde Riffs zu Gehör bekommt, orientieren sich die Burschen im weiteren Verlauf in Richtung Göteborg. Von eben dort scheint es im anschließenden „Surrounded By Destruction“ direkt gen Ami-Land zu gehen, denn HOPELEZZ können damit so etwas einen internationalen Beitrag zur NWOADM abliefern.

Nicht schlecht Herr Specht, mir persönlich imponiert aber der Rauswurf namens „Monster Inside“ am meisten. Nicht zuletzt deshalb, weil HOPELEZZ dabei fett groovend und dennoch vielschichtig, ungemein druckvoll und trotzdem geradezu zwingend eingängig agieren. Ein wahres „Monster“ von einem Song eben, das uns hier aus den Boxen entgegen brüllt.

Gutes Debüt keine Frage, ich bitte um Nachschlag in Form eines Langeisens und außerdem würde es mich nicht wundern, wenn wir den Namen HOPELEZZ in Bälde öfter zu hören und zu lesen bekämen.

13.07.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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