Immortal Rites - Art Of Devolution

Review

Schon seit 2004 ist “Art Of Devolution“, das Debüt der schwäbischen Band IMMORTAL RITES erhältlich. Schändlicherweise ging dieses Album bis jetzt völlig an uns vorüber, was zu unserer Entlastung aber auch an der damaligen Plattenfirma lag. Macht nix! Berichtet wird ja nun, und die Band steht mittlerweile auch bei einem neuen Label unter Vertag.
Es hat sich aber noch mehr geändert: So hat sich Sänger und Gitarrist Phillip Frick im Mai diesen Jahres dazu entschlossen, die Band zu verlassen. Ersatz wurde aber schon gefunden. Reinhard “Kelly“ Riedel heißt der neue Mann und dürfte dem Einen oder Anderen vielleicht noch als Bassist von BITCHERY bekannt sein.

Soviel zur aktuellen Vergangenheit von IMMORTAL RITES (wenn es so etwas überhaupt gibt!?). Wenden wir uns nun “Art Of Devolution“ zu. Aufgenommen wurde diese Scheibe im Fellbacher Mastersound Studio, was den Jungs eine ganze Latte an Vorteilen einbrachte. Hierbei handelt es sich nämlich um das Studio von Alexander Krull (ATROCITY).
Nicht nur die der Anfahrtsweg hielt sich aufgrund der Nähe zu Schwäbisch Gmünd in Grenzen – nein, der Produzent steuerte sogar das Intro “Eugenic“ bei und half in “United Scars Anthem“ als Gastsänger aus. Seine Frau Liv Kristine ließ sich nicht lange bitten und übernahm den klaren Gesang in “Mirror Reflections“. Das Alex Krull der Platte einen fetten Sound verpasste, versteht sich von selbst. Nur die Gitarren klingen für meinen Geschmack etwas zu knarzig, was nach ein bis zwei Hörchdurchläufen aber kaum mehr auffällt.

Wie man sieht hat sich Wahl des Studios für IMMORTAL RITES also gelohnt.
All das wäre aber gar nicht nötig gewesen, da “Art Of Devolution“ auch ohne irgendwelche Extras bestehen kann. Die Songs sind allesamt sehr abwechslungsreich gehalten und pendeln zwischen Melodie und Aggression, wobei die Band im Vergleich zur neuen Scheibe “For Tyrant´s Sake“, damals noch ein wenig härter zur Sache ging.
Mit “United Scars Anthem“ (beginnt mit einem tollen Intro, dessen Melodie im Verlauf noch mehrmals aufgenommen wird) hat die Band sogar einen regelrechten Hit am Start. Aber auch die restlichen Songs sind nicht zu verachten. Mein persönlicher Favorit “Dressed In Amazing Red“ besticht durch seinen lässigen Chorus, “Hallucinations Overture“ überrascht mit Black-Metal-Elementen.
Ein gelungenes Debüt mit coolen Songs also.

Bestellen kann man “Art Of Devolution“ bei einschlägigen Mailordern, oder direkt über die Homepage der Band. Und wer genau hinschaut, kann sogar unseren Raphi im Kleingedruckten entdecken!

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14.10.2007

Der metal.de Serviervorschlag

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