Kingsmen - Revenge.Forgiveness.Recovery

Review

Soundcheck April 2020# 18

Zeit für etwas Neues in de Metalcore-Riege: KINGSMEN aus Providence, Rhode Island debütieren mit ihrem ersten Album „Revenge. Forgiveness. Recovery“ und das ohne große Umschweife und mit ordentlich Power in der Brust.

Während man gerade im oben genannten genre-typischen Fahrweise sicherlich das ein oder andere Stilmittel bereits kennt, und auch KINGSMEN bei ihrem ersten Langspieler ordentlich mit Breakdowns und Blastbeats um sich schmeißen, hat „Revenge. Forgiveness. Recovery“ überraschenderweise dann doch etwas mehr zu bieten.

KINGSMEN haben mehr zu bieten

Rache. Vergebung. Genesung. Mit diesen drei Schlagwörtern nehmen die US-Amerikaner ohne jegliche Vorworte, Einleitungen oder seichte Töne mit dem Opener „Until I Departed“ Angriff auf ihr Umfeld. Da knallt es gewaltig im Karton. An wen oder was die Band Rache üben möchte, bleibt ein Fragezeichen. In Frage stellen muss man aber nicht, die durchweg absolut mehr als solide Arbeit am Mikrofon und an den Saiteninstrumenten.

Fronter Tanner Guimond bringt zwar den erwarteten Wechsel zwischen cleanen Gesang und Grunts auf dem Tisch, bringt diesen aber auf eine angenehm, unverfälschte, nicht überproduzierte Art und Weise. Roh. Nicht glattgeputzt. Das überzeugt ebenso wie die melodischen Facetten, die Gitarre, Bass und Drums zu bieten haben. KINGSMEN haben Blut geleckt und wollen im Zirkus ganz weit oben mitspielen. Und das dürfen sie gerne. Denn das Debüt der Band hat genügend Saft und Authentizität, die durchweg überzeugend sind.

„Revenge. Forgiveness. Recovery“: Direkt und grob

„Outsider“ rammt mit Death Metal-Attitüde Ellenbogen in die Niere, „Relapse“ drückt mit sphärisch-elektronischen Tönen die Pause-Taste und „World On Fire“ fräst sich durch den Refrain ordentlich in die Synapsen.

Tempowechsel, die keine Langweile aufkommen lassen, sind hier dann die Sahne auf dem Metalcore-Kuchen, der sich einen Beigeschmack von Hardcore und Melodic Death Metal gönnt. Besonders wenn Fronter Guimond ausgiebigst in sein Mikro grunzt.  Direkt und grob. Futter für die Metalcore-Seele, die sich darauf freuen kann die neue Platte „Revenge. Forgiveness.Recovery“ irgendwann live im Moshpit im Vollkörperkontakt austesten zu können.

 

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01.05.2020

It`s all about the he said, she said bullshit.

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