Kissin' Dynamite - Back With A Bang

Review

Soundcheck Juli 2024# 11 Galerie mit 24 Bildern: Kissin' Dynamite - Not The End Of The Road Tour 2022/23 in Wiesbaden

KISSIN‘ DYNAMITE lassen es wieder krachen! Zweieinhalb Jahre nach dem famosen „Not The End Of The Road“ erscheint das neue Album der Band, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Stadionrock wieder groß zu machen. Obwohl sie seit dem Release des Vorgängers nicht wirklich weg waren, passt der Albumtitel „Back With A Bang“ in mehrerlei Hinsicht wie Arsch auf Eimer – warum die explosiven Süddeutschen nicht früher darauf gekommen sind bleibt ein Rätsel. Passend zur Festivalsaison haben sie zwölf neue Hymnen mitgebracht.

KISSIN‘ DYNAMITE lassen nicht nur Korken knallen

Mit dem Titeltrack startet die Scheibe stark und die Nummer ist ein Garant für künftige Live-Eröffnungen. „My Monster“ besitzt einen mitreißenden Refrain, der über das ernste Thema hinwegtäuscht, denn die Lyrics drehen sich um die inneren Dämonen, mit denen viele Menschen kämpfen müssen. „Raise Your Glass“ ist wohlverdiente Selbstbeweihräucherung und gleichzeitig auch ein Blick der Band zurück auf ihre Anfänge. „Queen Of The Night“ überzeugt mit schillernden 80er-Synthies, die Rockdiskofeeling in die Moderne tragen.

Wie schon auf den Vorgängern versehen KISSIN‘ DYNAMITE ihre Songs mit der nötigen Prise Augenzwinkern. „The Devil Is A Woman“ ist ein Stück, das einen plakativen Titel hat und dennoch mehrere Sichtweisen beleuchtet. Auf dieses spezielle Stück gehen wir im bald erscheinenden Interview mit Sänger Hannes Braun näher ein. Eine durch und durch positive Message hat „The Best Is Yet To Come“ – eine Motivationshymne, nicht direkt alles hinzuschmeißen, auch wenn die aktuelle Situation unbefriedigend ist.

„More Is More“ rügt die Konsumgesellschaft, „Iconic“ besingt die ganz große Liebe und „Spread Your Wings“ kann als Metapher darauf gesehen werden, dass alles möglich ist, wenn du dich nur traust. Doch abgesehen der vielseitigen Texte fällt die B-Seite der neuen Platte gegenüber der A-Seite etwas ab. KISSIN‘ DYNAMITE liefern, was man von ihnen erwartet, aber im Gegensatz zu „Not The End Of The Road“, dem Kollege Rothe keinen einzigen Filler zuschrieb, finden sich auf „Back With A Bang“ ein, zwei Tracks, die hinten runter fallen.

„Back With A Bang“ ist kein Blindgänger

Doch das ist Meckern auf hohem Niveau, denn über weite Strecken kann „Back With A Bang“ überzeugen. Die Scheibe kommt genau richtig, um sie auf den Open-Air-Bühnen der Welt abzufeiern und dafür ist die Musik von KISSIN‘ DYNAMITE gemacht – Sommer, Sonne, Stadionrock!

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28.06.2024

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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