Lockjow - Arrive And Escape

Review

LOCKJOW gehen konsequent ihren Weg und mit „Arrive&Escape“ liefern sie uns noch ein Scheibchen aus dem Indie-Emo-Whatever-Rock Hause. Der
zügellosen Vitalität folgen weiterhin ziemlich kraftvolle Nummern, aber auch besinnlichere Tracks mit seinen zarten Zügen. Melodisch, rhythmisch, mitreißend und eingängig, energiegeladen und fröhlich bieten uns die Jungs ein auf den ersten Eindruck appetitliches Scheibchen für den Sommer. Das Schlagzeugspiel und der Bass, mal dynamisch, dann wieder zurückhaltender.
Die Produktion beleuchtet alles auch noch genau richtig. Was jedoch negativ auffällt ist die fehlende Härte, die Songs sind allesamt sehr „glatt“ und ähneln manchmal zu sehr einander, wodurch das Album
auf die Dauer an Glanz verliert und trotz der ersten positiven Eindrücken ziemlich schnell langweilig wird. Auch das gewisse Flair such ich hier vergebens. Ich
kann hier nichts wirklich kritisieren, aber auch nichts wirklich hochloben. Solid und nett und es gibt auch starke Songs, allerdings ist das Album für
mich kein Gesamtwerk. Im Durchschnitt plätschert einfach alles vor sich hin. Macht gute Laune, aber wirkt auch irgendwie ermüdet, hat etwas Innovatives
an sich und doch hat mal das Gefühl so einiges zig mal schon früher gehört zu haben. Ziemlich gegensätzlich, so dass die mittige Fünf wohl am angemessensten wäre.

24.08.2004

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