Necrony - Necronycism, Distorting The Originals

Review

Viel zu kurz währte sie, die Bandgeschichte von NECRONY. Neben einem Demo, einer 7″ und einem vollwertigen Album hat es nämlich sonst nur zu dieser EP gereicht, auf der die Jungs hemmungslos ihre Vorbilder covern. Dass dem Kind ein Name gegeben wurde, der an die englische Urgewalt schlechthin angelehnt ist, wundert nicht, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der neu interpretierten Songs auf „Necronycism“ im Original von Jeff Walker und seinem OP-Team stammt. Dass mit dem sage und schreibe dreisekündigen „Die In Pain“ und „Fermenting Innards“ dem „Flesh Ripping Sonic Torment“ Demo gehuldigt wird, dürfte dem Umstand Rechnung tragen, dass die Cover-CD ursprünglich den Titel „Flesh Ripping Carcass Rip-Off“ tragen sollte. Denn weiter als bis zur „Symphonies Of Sickness“ wird nicht verwurstet, vielleicht auch weil „Necroticism“ mit erst zwei Jahren auf dem Buckel zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch zu frisch war? Alles Spekulation. Die Marschrichtung war ja bereits mit dem vorangegangen Full Length abgesteckt worden, das aus seinen deutlichen CARCASS Bezügen ja keinen Hehl macht. Daneben zollen NECRONY aber auch anderen Größen wie IMPETIGO („Dis-Organ-Ized“), REPULSION („Bodily Dismemberment“, „Festering Boils“), BOLT THROWER („Cenotaph“), NAPALM DEATH (u.a. „Lucid Fairytale“) und den Landsmännern CARNAGE mit einer Coverversion des Titeltracks von deren erstem Demo „The Day Man Lost“ Tribut. Alles in allem eine ziemlich witzige Sache, die aber mit Sicherheit einigen Nostalgiebonus mit sich herumträgt. Wie dem auch sei, das Spitzbübische lugt bei „Necronycism“ nicht nur beim Titel hervor. Wer das gute Ding erstehen will, kann entweder bei ebay horrende Preise bezahlen oder die Neuauflage in Kombination mit den restlichen NECRONY Veröffentlichungen erstehen. Auf geht’s, Arsch bewegen und einsacken!

01.03.2007

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