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Nothgard - Warhorns Of Midgard

Review

Galerie mit 16 Bildern: Nothgard - Death Unleashed Tour 2017 Berlin

NOTHGARD aus dem schönen Bayern gründeten sich 2008 und veröffentlichen mit “Warhorns Of Midgard” ihr Debüt, eine Labelheimat hat das Quartett dafür bei Black Bards gefunden.

Geboten wird auf dem Album symphonischer Viking Metal, der in Riffing, Arrangements und streckenweise Gesang nicht selten an AMON AMARTH erinnert. Dabei können NOTHGARD zwar qualitativ  nicht gänzlich mit ihren schwedischen Vorbildern mithalten, kommen jedoch teilweise überraschend nah an diese heran. Doch auch Einflüsse aus anderen Genres finden sich in den zwölf Kompositionen wieder, melodischer Death Metal schwedischer Machart hinterlässt hier und da eine Duftnote, eingestreute aggressivere Screams und epische, teilweise etwas zu dominante Keyboard-Einlagen lassen, wenn auch sehr selten, auch symphonische Black Metal-Bands wie DIMMU BORGIR unter den Vorbildern des Quartetts erahnen. Gespickt werden die Stücke mit frickeligen Soli, die sogar Einflüsse aus dem Heavy Metal zeigen. Einziger, dafür leider ziemlich großer Wermutstropfen sind die ziemlich nervigen, dudeligen Folk-Elemente und Passagen in den Songs, die von jeder x-beliebigen (schlechten!) Band dieses Genres stammen könnten und sich zudem einfach nicht nahtlos in die Stücke einfügen wollen, sie stattdessen wie Fremdkörper unterbrechen und so aufspalten (“Arminius”, “Under The Serpent Sign”, “Victory”). Das trägt weiterhin dazu bei, dass es NOTHGARD schwer haben werden, sich von der Masse der Bands dieses Genres abzuheben, was ihnen, schlügen sie häufiger eine deftigere Gangart ein, durchaus gelingen könnte.

Fans von ENSIFERUM und Co. können hier dennoch mal ein Ohr riskieren, schlecht ist “Warhorns Of Midgard” keinesfalls. Ganz im Gegenteil: Schon lange hat mich kein Debüt einer Band dieses Genres mehr irgendwie begeistern können, NOTHGARD haben dafür zumindest das nötige Handwerkszeug. Auch wenn sie noch lernen müssen, den Umgang damit zu perfektionieren und sich auf eine klare Marschrichtung festzulegen (möglichst die, die sie bei Titeln wie “Lex Talionis” oder “Blackened Sky” einschlagen).

27.03.2011

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