Pears - Pears

Review

Willkommen zum ersten ausführlichen PEARS-reviewed Artikel auf metal.de. *ba dum tss*

Ex-Kollegin Schmidt zeigte sich 2016 wenig überzeugt von PEARS, dem neuen Zugpferd im hochkarätigen Stall von Fat Mikes (NOFX) Fat Wreck Chords. „Green Star“ füge der Hardcore-Interpretation der 80s-Vorbilder kaum neue Elemente hinzu. Wer BLACK FLAG habe, brauche die Birnen aus New Orleans nicht.

Irgendwann ist auch die längste Straße abgefahren

Seit „Green Star“ sind mittlerweile einige Jahre ins Land gezogen. PEARS haben derweil jede sich bietende Möglichkeit genutzt, um ihre Live-Qualitäten unter Beweis zu stellen. In Deutschland präsentierte man sich zusammen mit RISE AGAINST und SLEEPING WITH SIRENS einem amtlichen Hallenpublikum.

Aber weil irgendwann auch die längste Straße abgefahren ist und die Ausreden für ausgiebige Touring-Aktivitäten immer noch im Studio entstehen, ist seit Anfang März das selbstbetitelte neue Album der Südstaatler erhältlich.

Machen wir uns nichts vor: Auch „Pears“ strömt Fat Wreck aus jeder Pore aus. Die 14 Songs kommen insgesamt auf knapp 30 Minuten Länge und finden jeder für sich immer wieder verlässlich zur melodischen Hardcore-Basis zurück, die besagte Ur- und Labelväter einst popularisiert hatten. PEARS machen ihre Sache dabei keinesfalls schlecht – die Hooks sind catchy und die Riffs lassen immer wieder aufhorchen.

PEARS gehen die Ideen nicht aus

Hinzu kommen wohldosiert eingesetzte Experimente, wie die schrägen Gesangsharmonien in „Worms“ oder die an die Sludge-Heimat von PEARS erinnernden Doom-Elemente in „Daughters“. Innerhalb der bekannten Genre-Rahmung lässt das Quartett im Verlaufe der Zweieinhalb-Minuten-Songs einen beträchtlichen Ideenreichtum durchblicken. Man würde sich wünschen, dass die Instrumentenfraktion sich ab und an noch etwas mehr von der Fat-Wreck-Formel entfernen würde und dieser Inspirationsvielfalt entsprechend mehr Raum zugestände.

Insgesamt ist PEARS mit ihrem selbstbetitelten neuen Album aber ein unterhaltsames und kurzweiliges Werk gelungen, das Freunden dieser Punk-Spielart gut reingehen dürfte und mit großer Sicherheit den einen oder anderen Live-Hit bereithält. PEARS revolutionieren nichts, halten jedoch ihr starkes Niveau und geizen nicht mit Spielfreude und Ideen.

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14.03.2020

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