Plague Upon The Ocean - Havarie

Review

KURZ NOTIERT

Den Ozean im Bandnamen, den Schiffbruch im EP-Titel und das eigens getaufte Genre „Rough Sea Death Metal“: das Faible fürs Maritime ist naheliegend, immerhin kommen PLAGUE UPON THE OCEAN aus Kiel. Doch auch wenn keiner der vier Songs eine komplette „Havarie“ erleidet: Wellen der Begeisterung erzeugt das noch junge Quartett nicht. PLAGUE UPON THE OCEAN segeln in den tosenden Stürmen halb-modernen Death Metals (bei „Where No Light Dwells“ ist übrigens das Drachenboot von UNLEASHED nicht in Sichtweite), krachenden Deathcore-Breakdowns und ganz, ganz seicht im ruhigen Fahrwasser des Post Metal, navigieren aber nicht an die Stellen, an denen die kreativsten Seeleute die dicksten Fische fangen. Und leider ist zu Zeiten, in denen fast jede Landratte jungfernfahrttaugliche Ergebnisse in der Heimstudio-Werft zimmern kann, eine druckvolle Produktion auch kein Kapitänsabzeichen mehr. Da hilft nur, den kreativen Songwriting-Kompass neu zu justieren. Vielleicht kommt das Schiff dann auf Kurs.

05.04.2015

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