Public Grave - Unmasking Humanity

Review

Aus dem bayrischen Fürstenfeldbruck kommend, ein Faible für Death-Metal habend und bereit die Welt zu erobern sind: PUBLIC GRAVE. Der „Shuffle-Modus“ meines CD-Spielers spielt mir einen Streich und fängt beim zweiten Stück, „Final Destination“, ihres ersten Demos „Unmasking Humanity“ an. Wenn das die endgültige Richtung ist, dann gute Nacht um Acht. PUBLIC GRAVE wollen ihren Sound in Richtung SIX FEET UNDER anlegen und den Tod mit entsprechenden Grooves paaren. Nix für ungut, aber bei dem Track funktioniert das aus diversen Gründen nicht. Der wichtigste ist wohl Einfallslosigkeit. „Final Destination“ hat bis auf eine, sich dauernd wiederholende Bridge nur ein sich dauernd wiederholendes, stumpfes Riff zu bieten. Skip.

Und zwar einen zurück, zum ersten Song mit dem Titel „Fuck The World“. Scheint mit bereits beim ersten Durchlauf prinzipiell gleich aufgebaut zu sein wie der zweite. Man stellt sich bildlich einen hochkonzentrierten Drummer vor, welcher bocksteif hinter seinen Trommeln sitzt, um keinen Fehler zu machen. Obwohl das Material jetzt nicht unbedingt das anspruchsvollste ist. Ich gehe einfach mal zwei weiter zu „Killing You“. Kann ja nur besser werden. Reinhören, Anfang hört sich interessant an, abwarten und feststellen, dass es wieder das gleiche öde Gerödel, wie bei den ersten beiden Songs ist. Ein Riff, gespielt bis zum Erbrechen, bisschen Überleitung dazwischen und fertig. Alles umrahmt vom ewig gleichen Gegrowle, was eher ein Gerülpse darstellt.

Titelsong „Unmasking Humanity“ stellt noch den besten Song des Demos dar. Wobei dieser noch weit vom Prädikat wertvoll entfernt ist. Es fehlt das gewisse Etwas an dem ganzen Brei. Vergleiche zu SFU seien erlaubt, aber nicht nachvollziehbar. Apropos, weitere Vergleichskapellen wären wohl JUNGLE ROT und TORTURE KILLER. Ja genau. Dazu sei gesagt, PUBLIC GRAVE sind zu lahm, zu zahm, zu tralala. „Emotional Destruction“ ändert daran auch nichts mehr. Leider genau so wenig wie die „stark sozial- und gesellschaftskritischen Texte“. Wenn der Sound nichts taugt, interessiert sich dafür ohnehin faktisch niemand.

20.01.2010

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