Riket - Ofärder

Review

KURZ NOTIERT

Das schwedische Melodic-Death-Metal-Projekt RIKET vereint Mitglieder von NETHERBIRD, WORMWOOD, PRAY FOR LOCUST und MEPHORASH und ist somit prominent besetzt. Kein Wunder, wenn die mittlerweile dritte EP “Ofärder” (auf dem ersten trommelte noch ein gewisser Adrian Erlandsson) ziemlich souverän gezockt ist und erst einmal nichts vermissen lassen, was man an Melo Death so mag: Da gibt es flottes Tempo, flinke Riffs und teils hysterische, teils tief gegrunzte Vocals. Und wenn das Intro des Openers “Dödsdansen I Månskennatten” gezupfte Gitarren auffährt, teilweise aber auch schwarzmetallische Gitarrenharmonien Einzug in die Songs finden, heißt das nichts anderes, als dass RIKET nicht nur die Pflicht beherrschen, sondern auch die Kür – zumal die drei enthaltenen Songs recht gut ins Ohr gehen.

„Ofärder“ geht gut ins Ohr

An “Ofärder” gibt es somit nicht viel auszusetzen. Einzig der Umstand, dass die EP sich stilistisch und soundtechnisch beispielsweise an “Spiteful Intents” von CADINAL SIN anlehnt, so als hätte es die letzten 25 Jahre nicht gegeben, sorgt für gedämpfte Begeisterung: “Ofärder” ist halt grundsolide, setzt aber keine neuen Maßstäbe und hinterlässt auch keine offenen Münder.

07.09.2020

- Dreaming in Red -

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