Soko Friedhof - Die Geschichte Eines Werwolfs

Review

Nach dem ersten bereits durchwachsenen Album wird es nun noch wirrer, die Grenzen zwischen den Genre verschwinden völlig, reißen dabei aber nicht nur Mauern, sondern auch Nerven nieder. Teils anstrengend, teils interessant führt David A. Line wieder durch gebrochene Klanglandschaften. Dabei wartet er erneut mit massig Samples und Fragmenten auf und macht selbst vor einem sehr langsamen, getragenen und un-elektronischen Stück wie „Eliminate your pain“ nicht halt. Ein ziemliches Sammelsurium, daß zwischen Faszination und Abscheu so ziemlich jede Emotion hervorrufen kann, dabei hat man allerdings immer wieder das Gefühl hat, daß hier nicht etwas wirklich wichtiges gesagt wird. Unterhaltsam ist DIE GESCHICHTE EINES WERWOLFS dennoch auf jeden Fall, auch wenn die Steigerung zum Debüt nur in der erhöhten Verwirrung beim Hörer liegt. Untoten-Fans sollten sich dieses Wirrwarr aber auf keinen Fall entgehen lassen.

05.09.2002

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1 Kommentar zu Soko Friedhof - Die Geschichte Eines Werwolfs

  1. paulamarija sagt:

    Total gut auf den Punkt gebracht!
    Genau so ist es!
    Dennoch: hörenswert!

    5/10