The Birthday Massacre - Show And Tell

Review

Galerie mit 16 Bildern: The Birthday Massacre - Female Metal Voices Tour 2017

Bei Live-Alben spalten sich meist die Gemüter: Für die einen ein unverzichtbarer Bestandteil in der Diskographie ihrer Lieblinge, für andere eine Quasi-Best-of in mehr oder weniger gelungener Live-Atmosphäre. Vieles hängt bei solchen Live-Alben zum einen von der Qualität der Aufnahmen ab, zum anderen aber auch sehr stark von den Bühnenqualitäten der Band…

Wie dem auch sei, fühlt sich nun auch die kanadische Band THE BIRTHDAY MASSACRE dazu berufen, ihre erste Live-CD unters Volk zu werfen, die auf den Namen „Show And Tell“ hört und überwiegend während der 2007er Tour aufgenommen wurden. Aufbauend auf dem großen Erfolg des letzten Albums „Walking With Strangers“ sowie der damit verbundenen Tour bot sich dies ja auch an und so kommen die Fans in den Genuss von 16 Live-Tracks, die – wie nicht anders zu erwarten war – einen bunten Querschnitt durch die Bandgeschichte bieten. Erfolgreiche Songs wie „Violet“, „Video Kid“ und „Blue“ werden in ordentlicher Qualität zum Besten gegeben und wer THE BIRTHDAY MASSACRE bisher noch nicht kannte, wird im Rahmen von „Show And Tell“ schnell herausbekommen, wo die Stärken der Band liegen: Ein rockiger und dynamischer Sound, immer wieder verfeinert mit verspielten Synthies sowie einem gewissen Hang zu intensiven Melodiebögen entpuppt sich schnell als Markenzeichen der Kanadier. Die Qualität der Aufnahmen ist dabei eindeutig im grünen Bereich anzusiedeln, ebenso die Live-Qualitäten der Band. Dass die Vocals & Arrangements nicht immer so glatt klingen wie auf den normalen Alben versteht sich von selbst, sonst wäre der Sinn eines Live-Albums ja auch hinfällig…

Und wer braucht dieses Album nun? Alle und niemand – für Neueinsteiger bietet „Show And Tell“ einen umfassenden Einblick, der sich auf jeden Fall lohnt. Alteingesessene Fans werden entweder ebenfalls jubilieren oder aber dankend abwinken, da man vielleicht doch die Studioaufnahmen vorzieht oder Live-Alben generell doof findet, da man einen Konzertbesuch einfach nicht durch solch ein Album ersetzen kann. Vielleicht lohnt sich ja auch das Warten auf die angekündigte DVD-Version von „Show And Tell“, die im Laufe des Jahres erscheinen soll und die dann mit visuellen Reizen ein noch intensiveres Erlebnis sein dürfte.

16.05.2009

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