Unreal Overflows - Architecture Of Incomprehension

Review

Aus der Asche der spanischen Kultband ABSORBED der frühen 90er sind nach einer etwas längeren Pause 2002 UNREAL OVERFLOWS entstanden. Mit ihrer Demo schlugen sie bereits 2003 im spanischen Underground kleinere Wellen. In diesem Jahr nun ihr erstes richtiges Debüt, das auf den Namen „Architecture of Incomprehension“ hört. Inspiriert von Bands wie CYNIC, DEATH, ATHEIST oder PESTILENCE versucht der äußerst talentierte Vierer in die Fußstapfen dieser legendären Bands zu treten. Das gelingt ihnen auch ganz gut. Die Ähnlichkeit zur der Gitarrenarbeit von Chuck Schuldiner (R.I.P.) ist nahezu perfekt, wozu bekanntlich auch etwas mehr als nur ein kleines bisschen Fingerspitzengefühl gehört. Mitunter dürften UNREAL OVERFLOWS zu den progressivsten Deathmetalbands gehören, die in letzter Zeit in Spanien ein Album rausgebracht haben. Für den erfahrenen Musiker wird der Einstieg leicht fallen, wobei Ottonormalmetaller ein paar Schwierigkeiten mit dem sehr abgedrehten Songwriting haben wird. Die musikalische Dichte ist enorm und vermag auch nach Monaten noch zu überzeugen. Die Produktion ist gelungen, lässt aber trotzdem noch genügend Freiraum um nicht überproduziert zu wirken. Die Rauhigkeit bleibt stets vorhanden und sorgt so für die Prise Salz in der Suppe. „Architecture of Incomprehension“ ist ein Album, das schnell gefällt und sich aufgrund des Wechselgesangs im Deathmetalgenre hervorhebt. Auch wenn im musikalischen Sinne kein Neuland gewonnen wird, mit CYNIC oder DEATH können UNREAL OVERFLOWS ohne weiteres in einem Satz genannt werden. Die Band lässt alte Zeiten erfolgreich neu aufleben und zeigt, dass auch mit dem urtypischen Deathmetalstil noch hervorragende Songs zu machen sind. Acht gerechtfertigte Punkte wobei jedoch ein Punkt aufgrund der frappierenden Ähnlichkeit zu DEATH und PESTILENCE abgezogen wurde. Ansonsten ein Klasse Debüt, das ich jedem Fan von zuvor genannten Bands uneingeschränkt empfehlen kann.

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04.11.2006

Der metal.de Serviervorschlag

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